reverendDieses Album ist ein phantastischer Beleg, dass man „so eine Musik“, also düsteren, sphärischen Songwriter-Kram mit Neofolk-Einschlag hören und geil finden kann und trotzdem einen großen Bogen um den Vollidioten Douglas Pearce bzw „Death in June“ machen kann. Und dass man, wenn man „so eine Musik“ machen will, als Künstler nicht zwangsläufig nach Rechts schielen muss. Reverend Elvis spielt großartige Folk-Country-Gospel-Blues-Rockabilly-Gitarren-Stücke, alle sehr Lo-Fi aufgenommen und singt dazu mit geil quäkiger Stimme. Ein Teil der Songs auf der Compilation aus 11 Jahren sind von ihm, der Rest sind Covernummern von bekannten Bands wie Iron Maiden, Anti Nowhere League, Danzig und so weiter. Alles sehr gut und absolut unpeinlich umgesetzt und auch vorgetragen....außer vielleicht die Sturmhaube mit Brille drunter auf dem Artwork, aber das verzeihe ich. Dafür gibt’s ein eindeutig antirassistisches Statement auf dem Backcover, da bin ich erst recht Fan!! (Docu Ment Music) - Ronja

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