HigginsGeile Mini-LP, die ich hier besprechen darf! Leider eben nur „mini“. Die fünf Songs, mit etwas über 13 Minuten Spielzeit auf zwei Seiten verteilt, gehen ausnahmslos gut nach vorne los. Ein keineswegs nervendes, aber waveig klingendes Keyboard im Orgel-Sound, ist seit dieser Veröffentlichung (die fünfte der Band) als Element hinzugekommen. Geboten wird schnörkelloser Streetpunk mit gelegentlichen Hardcoreeinflüssen mit ausnahmslos politischen Texten. Alle beigesteuerten Lieder würde ich mal als Anspieltipps bezeichnen.
Auch wenn die Scheibe sehr kurz ist und ich doch etwas faul bin, nach je 2-3 Liedern zum Wenden aufzustehen, ist mir das knapp Vorgetragene hier viel, viel lieber als so manche LP mit 20 schrottigen Demo-Songs, die nur drauf sind um, eine Scheibe unnütz zu „verlängern“. Hier zählt also Qualität, nicht Quantität.
Was das „erinnert mich an die und die Band...“ betrifft, empfehle ich das Reinhören (und gratis runterladen) via Bandcamp. Für alle ohne Netz und doppelten Boden: Die Melancholie von „The End“ der VKJ entspricht in etwa der Stimmung und Aggression dieser Scheibe. Inklusive schönem Cover (Hyäne, oder?) und Textblatt. (Fire & Flames, RookieRec.) Nille.

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