RANCIDtroubleWas mache ich jetzt mit dieser Scheibe? Die Urväter des Streetpunks reihen sich mit diesem Album ein in die Reihe ihrer Klone. Dabei machen sie alles richtig, was den konventionellen Punkrocker zwischen 40 und 60 Lenzen mit gesicherter Altersvorsorge, Gartengrill und tätowierten Oberarmen in schunkelige Bierseligkeit geraten lässt. Dabei sind sie sowohl Open Air-tauglich als auch Club-kompatibel. Soll heißen: Da schunkelt jetzt auch die Adipositas-Helikopter-Mama von der Chantal mit, wenn sie eingeladen wird. Aber was soll all die Gemeinheit? Immerhin haben Rancid durchaus im Lauf ihrer Geschichte immer wieder Mut bewiesen und auch versucht, sich aus dem ewig Gleichen zu befreien. Ob es Tim Armstrong und Matt Freeman mit den Transplants oder Lars Frederiksen mit den Old Firm Casuals waren oder vor 17 Jahren ihr gemeinsames zweites selbstbetiteltes Album, sie haben immer wieder auch unvereinbare Wege beschritten und nicht nur um Applaus gebuhlt. Dass sie es schaffen, hier ein Konsensalbum zu kreieren, kann man auch als Leistung würdigen: schließlich vereinen sie, was sonst für Spaltung sorgt. Von Zeit zu Zeit mag ich das auch recht gern.(Hellcat) Swen

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und hier gibt es die "Trouble Maker" LP...