western addictionIch möchte fast sagen, eine etwas ungewöhnliche aber nicht weniger blutrünstigere Hardcore Band. WESTERN ADDICTION dürfte mittlweile in der Melodic Punkrock/Hardcore-Szene ein Begriff sein. Seit ihrem letzten Album „Cognicide“ sind dann auch wieder 12 Jahre vergangen. Chad Williams knüppelt immer noch an den Drums, arbeitet selbst bei Fat Wreck, was wohl zur ein oder anderen Inspiration beigetragen haben könnte. Produziert von Joey Cape, abgemischt von Matt Bayles ( hat auch mit ISIS, Mastodon und Botch zusammengearbeitet) und herausgebracht von Fat Wreck Chords dann im März 2017. Gerade der Einfluss von Matt Bayles ist meiner Meinung nach deutlich hör- und spürbar. Die Platte hat sehr dunkle – für melodischen Punkrock doch eher ungewöhnliche Basslines. Das Cover des Albums ist so düster wie die musikalische B-Note des Albums. Es ist ordentlich Druck hinter den Songs, beim Track „Life is Precious“ gut zu hören. Gewidmet ist das Album und ganz besonders der Song „Life is Precious“ übrigens dem verstorbenen David Jones von ENEMY YOU, der sich 2015 das Leben genommen hat. Die dunkle Subnote schwingt aber nicht von Anfang an mit, „Clatter and Hiss“ startet in melodischer Punkrock manier, rotzig und wütend. Yamazaki (Dead to me) und Teixeira (Cobra Skulls, ex. Nothington) holen alles aus ihren Gitarren raus was sie aufzubieten haben. Zweitweise schon fast metal-lastige Riffs – gerade in „Ditch Riders“ zu hören. Wer also Bock auf ein High-End angepisstes Album von Western Addiction hat, der sollte defintiv mal reinhören! (Fat Wreck Chords) -SaRah-

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