eskaHymnischer Ska-Punk aus Nürnberg, der sich auch vor kurzen Abstechern in die Gefilde von Hip Hop, Dub und Elektro keineswegs scheut. Insgesamt werden die Stile recht leichtfüßig kombiniert, bisweilen wirkt das vom Feeling her fast schon so wie die unehelichen Geschwister von Kapellen wie Ska-P und dergleichen, nur halt aus Nürnberg und nicht ganz so exotisch. Das Verhältnis der verwendeten Zutaten stimmt und passt eigentlich, besonders die knorken Bläserhooks bei den hymnenhaften Refrains gehen echt gut ins Ohr, da erzählt dat Info wirklich keinen Scheiß. Der dezente Hip-Hop Einfluss gelegentlich is wahrscheinlich eher Geschmackssache, muss gestehen, dass derlei bei mir in der Vergangenheit zumindest in jungen Jahren eher ein No-Go war. Abhilfe geschaffen haben bei mir persönlich da so famose Kapellen wie die formidablen SKINTS. Ganz so groß ist das Gebotene hier zwar nicht, aber auch die eher experimentellen Parts sind schon größtenteils geglückt, würde ich behaupten. Vielleicht abgesehen von dem eingestreuten Techno-Gezuppel bei „Tanz Deine Revolution“, verhagelt zwar nicht den ganzen Song, wirkt aber auf mich irgendwie ein bissel aufgesetzt, da fließen die Hip-Hop Einsprengsel deutlich geschmeidiger. In Sachen Produktion is die Single insgesamt schon recht glatt geworden und die Vocals von Sänger Franky wurden auch recht weit in den Vordergrund gemischt, was dem Ganzen meiner Meinung nach etwas den Wumms nimmt. Könnte mir aber vorstellen, dass die Songs live noch um einiges nachdrücklicher daherkommen und um ESKALATION mal anszuchecken is die Single hier bestimmt nicht verkehrt.(Uncle M Music)-Basti-

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