Vicious CirclePower It Up Records hat es sich ja vor einiger Zeit anscheinend selbst zur Aufgabe gestellt, der Welt ne amtliche Nachhilfestunde in Sachen Hardcorepunk aus Australien zu geben. Wer meine Australienpunk-Story gelesen hat, dem wird eventuell dabei aufgefallen sein, dass ich die Band aus Melbourne ziemlich geil finde. Auch, wenn der Kontinent ansonsten doch eher mit 77er Punk und dergleichen in Verbindung gebracht wird, gab es nämlich dort wo sich Hase und Känguruh gute Nacht sagen, durchaus auch in den 80ern und darüber hinaus einige mehr als fitte Kapellen, die es wert sind, auch heutzutage nicht in völlige Vergessenheit zu geraten. VICIOUS CIRCLE.stehen da sicher ganz weit vorne auf der Liste, mit ihrer ureigenen Variante von Hardcorepunk, welche zwar phasenweise auch stark von amerikanischen Bands beeinflussest war, dennoch nie zur bloßen Kopie verkam und der ganzen Sache dazu definitiv einen eigenen Twist verlieh und meiner Meinung nach damals auch mutiger in Sachen Songwriting war, als die meisten Vorbilder aus dem Land von Uncle Sam. Vieles auf der „Into The Void“ erinnert beispielsweise eher an so Bands wie THE FIXTURES oder TOKEN ENTRY, als an die vergleichsweise straighten Songs der ersten drei Alben. Persönlich gefällt mir die „Rhyme With Reason“ vom Songwriting her etwas besser, als der ebenfalls enthaltene bereits erwähnte Nachfolger. Aufmachung is tipptopp, fettes& farbiges Booklet, mit allen Texten, Bildern, Flyern und aufschlußreichen Anmerkungen von Sänger Paul, die ersten 500 Stück davon kommen als transparentes Vinyl in der Farbe Lila, zudem wurde der Spaß auch noch außerordentlich fachkundig remastert. Schöne Scheibe(n)! (www.power-it-up.de) -Basti-

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und hier gibt es das gute Stück...