Cut My skinDie Band hat sich bei ihrem neuen Album von allen äußeren Richtlinien und Kompromissen frei gemacht und die komplette Scheibe selbst auf den Weg gebracht. Die Aufnahmen sind im privaten Rahmen entstanden, das Cover hat Patti selbst gemalt, Artwork, Presswerk, Vertrieb...abgesehen vom Mastern hat die Band alles selbst und mit der Unterstützung ihrer Freunde, ohne Label oder Großvertrieb gemacht.
Und damit jede Menge an den Start gebracht: Ausgefeilte, durchstrukturierte Songs im klassichen Cut My Skin-Stil, astreine Aufnahmen und eine super ausgestattete Aufmachung. Der LP liegen neben einem beidseitig bedruckten Poster und dem bedruckten Innersleeve ein Sticker und ein super liebevoll gestaltetes Textheft bei, das im besten Schere-Klebstoff-Schnibbelstil zum Texte lesen einläd. Und auch das lohnt sich, Patti Pattex hat sich dieses mal in englischer und deutscher Sprache ausgetobt und zeigt einmal mehr mit dem nackten Zeigefinger auf die Missstände, die im Alltag so vielen Menschen gleichgültig geworden sind. Von Neonazis über Tierrecht, staatliche Kontrolle und zwischenmenschliche Scheiße ist wieder alles dabei. Die Band positioniert sich selbst unmissverständlich und klar, ohne dabei pathetisch, dogmatisch oder nervig rüber zu kommen. Den einen Offbeat bzw Rancid-Gedächnis-Song hätte man sich sparen können, aber das sage ich ja immer. Punkrock mit Hardcore-Einschlag vom Feinsten auf einer LP / CD, deren Cover eine Mischung aus Nina Hagen und Ideal ziert. Berlin halt! (DIY) Ronja

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und hier gibt es die Platte...