descendentsÜber diese Scheibe ist alles gesagt worden. Junge, dumme Jungs finden sie langweilig und belanglos und alte, weise Greise grandios. Das mag daran liegen, dass die Descendents als Zeitreisende in Sachen Punkrock immer ihre eigene Sicht verkauften und konsequent über das sangen, was persönlich für sie wichtig war: Es ging nicht ums große Ganze, sondern um das große Einzelne. Da das Erstere zum Scheitern verurteilt war, ist und sein wird, kann es nur um die Rettung der eigenen Seele gehen. Also um hier konkret zu werden, diese Scheibe ist bestes Therapieprogramm, um eine gesicherte Umlaufbahn um das Schwarze Loch im eigenen Innern einzunehmen. Die Descendents sind sich des unweigerlichen Sturzes in den elegischen Abgrund bewusst, spielen mit dem Altern und zaubern diese kleine Melodien in mein Ohr, die nicht sofort gezündet haben – wie das ja wirklich oft bei den großen kleinen Scheiben ist –. Dabei nehmen sie Fahrt auf und nehmen der Gravitation ihre Macht. Welche Songs kann man hier noch einmal nennen? Sicher ‚Smile‘, ‚Without love‘ oder ‚On paper‘. Morgen sind es bestimmt wieder andere und in 10, 20 Jahren werden es wieder andere sein. (www.epitaph.com) Swen.

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