HKZSehr nett aufgemachte Split  (in edler mundgeblasener DIY-Optik) und dazu zwei musikalisch recht unterschiedlichen Kapellen. Die beiden Herren von H.K.Z. (kurz für HATE KILL ZERSTREU), die mit 2 Stücken vertreten sind, grassieren meiner Meinung ganz weit oben auf der nach oben offenen FLEISCHLEGO Skala für vertonte musikalische Absurditäten und fortgeschrittenen akustischen Wahnsinn. MOLOCH ihrerseits gehen eher grob in die EA80 Richtung, kommen dabei aber insgesamt doch um einiges weniger kryptisch um die Ecke, als es die zuvor genannte Referenzgröße es heutzutage gewöhnlich für richtig hält.  Gemessen an dem was EA80 so für Texte schreiben, sind das ja fast schon "Parolen" Winken, was die Berliner hier bei ihren 3 Songs präsentieren. H.K.Z., die sich im Sommer 2008 nach eigener Aussage „aus der Intention heraus die drei härtesten Buchstaben des Alphabets richtig zu kombinieren und auf der Tradition der 3-Buchstabenbands aufzubauen“ gegründet haben, sind mir ehrlich gesagt persönlich doch ein wenig zu absichtlich anstrengend. MOLOCH überzeugen dafür („Graue Szenen“ hat sogar das Zeug zum (AZ-)Szene-Hit), ist für das was es jeweils sein will, aber beides schon sehr gelungen (wenn ich hier mal wieder die Perspektive eines in sich ruhenden asiatischen Kochs und Zen-Meisters in Personalunion einnehme, der Fisch zubereiten soll, obwohl er selbst  privat nix isst, wat irgendwelche Schuppen hat.) und auch bloß auf 100 Stück limitiert die 10“. Ist übrigens die erste Vinyl-Veröffentlichung von MOLOCH, bisher waren die Kollegen nur auf Tape vertreten. -Basti- (http://www.elfenart.de/)

 

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