CSSTrotz des Albumtitels näher dran an Bands wie den unerreichten DICTATORS (Sänger Cyco klingt bei den ersten beiden Songs fast exakt wie Richard „Handsome Dick“ Manitoba)  und den hierzulande etwas unterbewerteten DEAD MILKMEN („The Fish Is Dead“) als an irgendwelche 0815-Horrorpunk-Trauerkapellen mahnend.  „Ghouls Out“ erinnert nicht nur vom Gesang her an die DEAD KENNEDYS. Die Surf-Tracks sind auch schön primitiv und nicht zu glatt, artet auch nicht in Gedudel aus, wenngleich die Instrumentals doch etwas gegenüber den anderen Songs abfallen. Die Produktion ist ebenfalls angemessen trashig (fast  wie ne Aschentonne in der Garage), wenngleich die Gitarren durchaus noch etwas mehr bratzen dürften. Obgleich die Songs thematisch durchaus ähnliche  Friedhöfe plündern wie die Kollegen aus der Mifits-Kosmetikschule. Gerade dat Thema Zombies scheint es Wahltübinger CYCO SANCHEZ und seinem Anhang durchaus angetan zu haben. Titel wie „Zombie Pilots“, „Zombie Mon Amour“, Zombie Pirates“, „Hey Zombie Hey“, „Allez Les Zombies“, „The Zombie Bites It All“ „Zombie Rockers From Outer Space, „Beware (Of The Zombie Bombie Bear)“ und Zombaiian War Chant“ zeugen nicht gerade von inhaltlicher Vielfalt, man könnte fast von einem Konzeptalbum sprechen, aber von Humor. 20 Songs irgendwo im Niemandsland zwischen Punk, Garage, Surf und Billy beheimatet. Der ein oder anderer Hit lässt sich hier auf jeden Fall finden. Meine persönlichen Anspieltipps wären „Beware“ und „Zombie Pilots“, aber auch der Rest läuft durch ohne zu nerven... (www.cyco-sanchez.de) -Basti-