Bücher

Als ich zum ersten Mal vom Erscheinen der Dead Kennedys-Biographie hörte, fragte ich mich sofort, warum dieses Buch erst 2015 erscheint. Immerhin ist die Bedeutung der Dead Kennedys bis heute ungebrochen und wir leben im Zeitalter der Aufarbeitung von Punkgeschichte, in der jede Band, die mal vor mehr als 30 Leuten gespielt hat, ihre Geschichte mindestens einmal dokumentiert hat.

Die Antwort lag eigentlich auf der Hand und wird direkt auf den ersten Seiten beantwortet: Bekanntermaßen sind die Bandmitglieder bis heute völlig zerstritten und die Arbeit an dem Buch gestaltete sich als sehr schwierig. Musikjournalist Alex Ogg macht auch keinen Hehl daraus, dass die Arbeit an diesem Buch aufgrund dessen kein Vergnügen war.

B Book Cover lowresIn diesem Sommer gab es gleich zwei Filme in den Kinos, die sich mit Subkultur im Allgemeinen und Punk im Speziellen im Berlin der 80er Jahre beschäftigt haben: Den unterirdisch schlechten Spielfilm „Tod den Hippies!! Es lebe der Punk“ und die wirklich sehenswerte Dokumentation B-Movie von Mark Reeder. Zu letzterer gibt es mittlerweile ein begleitendes Buch: Das B-Book.