In Potsdam wurde pünktlich zu Weihnachten ein leerstehendes Haus besetzt.

Das Haus, welches der Diakonie gehört und unter anderem deshalb an Weihnachten besetzt wurde um die sozial engagierte christliche Organisation auf eine eventuell vorhandene Doppelmoral aufmerksam zu machen liegt in Potsdam-West.

Von den Besetzer_innen werden die extrem steigenden Mietpreise und der zunehmende Mangel an Wohnraum für ärmere Menschen kritisiert. Die Forderung ist bezahlbarer Wohnraum für alle und ein Stopp der Verdrängung sozial schwacher Menschen an den Stadtrand oder sogar aus der Stadt. Bisher schien sich die Polizei zurückzuhalten, von der Diakonie sollte man erwarten, dass sie aus Imagegründen keine gewaltsame Räumung veranlassen wird – wundern würde es allerdings auch nicht.

Mehr Hintergrundinfos zur Mietlage usw. in Potsdam gibt es auf Indymedia.