Wie in diversen internetmedien zu lesen war hat das irakische Innenministerium vor kurzer Zeit die Jugendlichen, die sich der Emo-Subkultur zugehörig fühlen als "Satanisten" bezeichnet und die Sittenpolizei des Landes angewiesen, "das Phänomen zu beseitigen".

Darauf hin gab es Besuche an Schulen uä, um die Jugendlichen mit Flugblättern zu warnen, ihre "schmutzigen Gewohnheiten" abzulegen, ansonsten würde sie „die Strafe Gottes durch die Hand der Mudjaheddin“ ereilen.

Inzwischen gibt es Meldungen von bis zu 100 Emos, die innerhalb der letzten 3 Wochen auf den Straßen irakischer Städte getötet wurden. Sie wurden zu tode geprügelt oder gesteinigt. Die Täter waren lt Medienberichten Mitglieder ultrareligiöser schiitischer Schlägertrupps namens „Brigaden des Zorns“.

Die Behörden bestreiten die Morde, schiitische Geistliche verurteilten die Übergriffe und nannten die Emos eine „Plage für die Gesellschaft", sagten aber, das Problem müsse auf legale Art gelöst werden.