Die Infos für das Antifa-Camp im Rheinland sind online! Informiert euch unter www.antifa-camp.de über das Programm, den Ablauf und Details zur Anmeldung!

Das Camp beginnt am Mittwoch, den 18. August und geht bis zum Sonntag, den 22. August.

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges Programm mit vielen Workshops und Diskussionsrunden. Mit dabei sind wieder Angebote zu Themen wie Antifaschismus, Militarismus, Sexismus, Kapitalismuskritik und vieles mehr. Auch praktische Tips für die Arbeit vor Ort, Kultur, Party und Zeit für den Austausch mit "alten Hasen" und Leuten und ganz neu dabei sind, werden nicht zu kurz kommen.

Achtung: Um die Planung zu erleichtern ist es wichtig, dass sich so viele Mensch wie möglich schon jetzt anmelden! Dies könnt ihr auf der Seite des Camps tun.

Wer sich nicht online anmelden möchte, kann in verschiedenen Städten direkt Karten kaufen. Vorverkaufsstellen gibt es in Bonn, Leverkusen, Köln und Dsseldorf. Infos dazu bekommt ihr auf den Internetseiten der jeweiligen Antifa Gruppe vor Ort.

Für Leute mit Kindern wird während der Workshops eine Kinderbetreuung angeboten, bitte schreibt im Anmeldeformular, wen und in welchem Alter ihr mitbringt. Hunde, Katzen, Ratten und andere Haustiere müssen leider zuhause bleiben!

Und hier noch ein schöner Artikel, den ich aus der Terz geklaut habe:

Wo wir sind, ist Sonne!
Raus zum dritten Antifa-Camp im Rheinland
18.-22. August 2010
Und dieses Mal kommt sogar der Andi mit!


Wir erinnern uns: In seiner letzten Comic-Story vom Verfassungsschutz hatte Andis Freund Ben ganz schön Ärger mit den Cops bekommen:

Er wurde erwischt, als er sich künstlerisch im öffentlichen Raum betätigt hat. Außerdem war er ziemlich genervt, weil sich irgendwelche Vollpfosten auf der letzten Demo gegen Neonazis mal ganz das falsche Ziel ausgesucht hatten und statt der NPD-Zentrale dem netten Büdchenmann einen Stein in die Scheibe geworfen haben.

Mittlerweile ist in Bens Leben viel passiert: Ben hat Kontakt zur Rechtshilfegruppe aufgenommen, und sein Verfahren wegen Sprüherei wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt. Zudem haben sich vieler seiner Freunde und Freundinnen mit ihm solidarisiert und eine neue, nette Gruppe für Freiräume gegründet. Andi, Ayshe und Murat sind mittlerweile auch dabei - weil sie finden, dass es in einer Stadt unkommerzielle und alternative Freiräume zum feiern, diskutieren und kreativ sein geben muss - ob sie nun Alte Fabrik, Hinterhof, KAW oder Autonomes Zentrum Köln heißen. Außerdem haben sie dadurch eine Menge engagierter, freundlicher und spannender Menschen kennen gelernt, die gar nicht so aussehen und auftreten, wie sie der VS hat zeichnen lassen. Und erst recht haben diese Leute null Gemeinsamkeiten mit Neonazis - im Gegenteil.

Der Büdchenmann hat von der Versicherung eine neue schicke Fensterscheibe bekommen. Bens Gruppe hat in ihrem Freiraum eine Veranstaltung organisiert, auf der viele Ideen gesammelt worden sind, wie dämliche Aktionen wie diese demnächst zu verhindern sind. Der Büdchenmann war auch da, und hat nochmal gesagt, dass das mit der Scheibe scheiße war, er aber froh ist, dass so viele gegen die Nazis auf der Straße waren.

Zuletzt hat sich Bens Gruppe für das Antifa-Camp im Rheinland angemeldet. Zum einen hat Ben gehört, dass das Camp in den letzten beiden Jahren richtig gut organisiert gewesen ist und alle die da waren, ziemlich begeistert davon waren. Zum anderen haben in dem fetten Programm alle aus seiner Gruppe was gefunden, was sie gerne machen wollen: Andi will endlich rausfinden, was hinter den Autonomen Nationalisten steckt und will im Computer-Workshop seine Daten sicher machen. Murat interessiert sich für Geschichte und freut sich sehr darauf, Menschen zu treffen, die schon gegen die Nationalsozialisten im Widerstand aktiv waren.

Außerdem spielt er sowieso gern Fußball und will sich den Vortrag über Fußballfankultur, Ultras und Neonazis im Stadion anhören. Ayshe geht in die AG zu Dresden, weil sie ziemlich beeindruckt war, dass die Leute dort so viele nach Dresden mobilisiert haben, um sich den Nazis in den Weg zu setzen. Und sie ist gespannt auf die Berichte von Aktivistinnen und Aktivisten aus anderen Ländern: Es kommen Antifas aus Tschechien, HausbesetzerInnen aus den Niederlanden und MenschenrechtsaktivistInnen aus Mexiko.

Und was Ayshe richtig cool findet: Die ganze Gruppe geht zum Workshop über Antisexismus & Feminismus. Besonders freut sich Ayshe auf das Wiedersehen mit ihrer Genossin Mandi aus Marburg, die hat sich auch schon angemeldet. Die beiden wollen ganz viel feiern, denn zum Party machen sieht es gut aus: Ben hört zwar immer noch Punkrock, damit können die anderen aus seiner Gruppe gar nichts anfangen - gut, dass es auch Elektro, Indie und natürlich Ska geben wird. Und Ben? Kann sich zwischen den fast 50 verschiedenen Angeboten gar nicht entscheiden, fest auf seiner Liste stehen aber auf jeden Fall die Workshops zu Anti-Repressionsarbeit und natürlich: Streetart! Die Parole, die er sprühen will, hat er schon:

Kein Sommer ohne Antifa!!!