the_boysIn der nächsten Ausgabe wird es ein neues Interview mit Matt Dangerfield von den BOYS geben. Anfang des Jahres wollten die BOYS nämlich eigentlich eine kleine Tour im Land der Mitte spielen, welche ursprünglich auch ganze 9 Konzerte umfassen sollte. Nach ihrem Eintreffen in China mussten die altehrwürdigen englischen Herrschaften des Punkrocks allerdings leider zu ihrer großen Enttäuschung feststellen, dass die eigentlich zuvor fest eingeplanten Gigs allesamt vom Chinesischen Kulturministerium ersatzlos abgesagt worden waren. „Sicherheitsbedenken“ und Bedenken bezüglich „der  Kontrolle der Zuschauerströme“ waren  die von staatlicher Seite offiziell angegebenen Gründe für

das Verbot der Gigs. Trotzdem gelang es den Boys mit der Hilfe ihrer treuen chinesischen Fans mehrere Underground-Gigs in China zu spielen. Bin gerade schon bei der Übersetzung und dachte mir, wäre vielleicht nicht schlecht, wenn ich quasi zur Überbrückung bis dahin ein älteres Interview hochlade, bei dem der Fokus auch stärker auf der Band selbst und nicht so sehr auf den Erlebnissen der Herrschaften in China liegt...


Die Boys gehörten ja auch schon immer eher zu den Bands des britischen Punkrocks, die eher einflussreich als erfolgreich waren. Trotzdem muss wohl jeder der die neue Platte gehört hat zugegeben, dass die Herren von der Insel auf jeden Fall zu den wenigen Vertretern des frühen britischen Punkrocks zählen, die auch heutzutage wissen wie man den 77er UK-Sound authentisch auf Tonträger bannt. Die Platte läuft hier bei mir momentan wirklich ununterbrochen im Dauerbetrieb, was ja eigentlich schon an und für sich Grund genug ist (jedenfalls für mich), den Herren mal ein oder zwei Fragen zu stellen. Geführt wurde das Ganze via E-Mail und ich bin ehrlich gesagt angenehm überrascht wie schnell und ausführlich die Kollegen geantwortet haben. Bei altehrwürdigen englischen Kapellen der ersten Stunde besteht nämlich meiner Erfahrung nach auch immer ein bissel die Gefahr der fortgeschrittenen Einsilbigkeit (besonders wenn selber in die Tasten gehauen werden soll), wenn denn überhaupt geantwortet wird. Aber genug des obligatorischen Eingangsgeschwafels und von meinen Vorurteilen, viel Spaß mit dem BOYS Interview!

PB: Wenn es wirklich so was wie einen Rock'n'Roll Himmel geben würde und ihr Elvis nach eurem Tod dort treffen würdet, was würdet ihr zu ihm sagen (das Debütalbum der Boys befand sich auf Platz Nr. 50 der britischen Charts, als die Welt die Nachricht von Elvis Presleys Tod ereilte. Da die Plattenfirma der BOYS zu RCA gehörte, machte selbige nun alle Ressourcen frei um die gestiegene Nachfrage auf dem Markt nach Elvis’ Schallplatten zu befriedigen, worauf die Platte der Boys die Charts wieder ziemlich schnell verließ, da das Album nirgendwo zu kaufen war)?

CASINO: Brauchst du jemanden, der Keyboard spielen kann?

PB: Oder würdet ihr lieber die Ewigkeit, in Übereinstimmung mit dem Titel eures Albums “To Hell with The Boys”, an einem weitaus wärmeren Ort verbringen?

JOHN: Um ehrlich zu sein,  bin ich momentan in meiner Punk Rock Menopause und außerdem bereits mit den BOYS durch die Hölle und zurück gegangen!

PB: Was sind den die Symptome und Anzeichen einer Punk Rock Menopause und gibt es irgendein wirksames  Mittel dagegen?


CASINO: Die Anzeichen und Symptome treten immer dann auf wenn uns junge Leute erzählen wollen, dass wir furchtbar altmodische und viel zu laute Musik machen würden. Das einzige uns bekannte Heilmittel besteht daraus noch lauter zu spielen und ihnen mit einem kollektiven „Fuck Off“ mitzuteilen, dass sie sich verpissen sollen.

PB:  Ihr seid ja mit den BOYS auch bei der BBC Show “The Old Grey Whistle Test” aufgetreten. (Der Name der Show war übrigens von der Legende abgeleitet, wonach im New Yorker Zentrum der Musikindustrie Tin Pan Alley, eine Schallplatte erst dann veröffentlicht wurde, wenn der Song einem Ausschuss von Musikkennern, den alten grauen Herren, so gut gefiel, dass sie die Melodie mitpfiffen.. Bands, die in der Show auftraten, spielten live vor einer Wand aus einfachen Holzdielen und zum anschließenden Interview saßen die Gäste auf Barhockern.  Gäste der  Show waren unter anderm: Mick Jagger, Robert Plant, John Lennon, Tom Waits, Elton John, Bruce Springsteen, U2, Dire Straits, David Bowie, Alice Cooper und R.E.M.. Aber auch Kapellen wie die Talking Heads, The Police, Blondie, Iggy Pop, Ramones, New York Dolls, The Damned, Siouxsie And The Banshees, The Boys, The Specials, Ultravox und The Adverts. Bob Marley and the Wailers gaben sogar ihre erste Vorstellung im britischen Fernsehen bei The Old Grey Whistle Test.) Habt ihr noch irgendwelche wie auch immer gearteten Erinnerungen an euren Auftritt?


JOHN: Für mich war es eine große Ehre in dieser geradezu ikonenhaften Sendung des UK-Musik-Fernsehens auftreten zu dürfen und wir waren damals dazu auch noch in der gleichen Ausgabe wie Frank Zappa. Während des Soundchecks performten wir einen der Songs, den ich für die Band geschrieben hatte, “Terminal Love” und Zappa und sein Bodyguard standen direkt vor uns. An seinen Bodyguard erinnere ich mich auch heute noch recht gut. Das war so ein großer kahlköpfiger Farbiger, der allen beschloss zu zeigen, wie hart er drauf war. Er zündete sich eine Zigarette an, nahm einen einzigen tiefen Zug, steckte sich den Glimmstengel hinters Ohr und ließ ihn, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, oder eine Miene zu verziehen, komplett bis auf den Filter abbrennen. Als wir die Bühne verließen, liefen wir an Zappa vorbei und der meinte nur ganz cool zu mir: “That's Some Tune Boy!” (Was sinngemäß übersetzt soviel wie “Das nenne ich mal ne Melodie, Junge!” heißt)

PB: Gibt es heutzutage noch was ähnliches im britischen Fernsehen?

JOHN
: Damals in den 70ern hatten wir nur 4 Kanäle im Vereinigten Königreich und “The Old Grey Whistle Test”, lief auf dem Hauptsender der BBC. Wenn du da damals aufgetreten bist, hattest du automatisch ein Riesenpublikum. Heutzutage wo es hunderte von unterschiedlichen Sendern gibt, von denen sich auch noch einige 24 Stunden am Tag ausschließlich mit Musik beschäftigen, gibt es heutzutage leider nichts mehr, was mit dieser Sendung auch nur ansatzweise vergleichbar wäre.

PB: Was waren denn die Gründe dafür, dass die MATTLESS BOYS ihr Album ohne Matt Dangerfield aufgenommen haben?


CASINO
: John hat das Album ursprünglich als ein Honest John Plain Solo Album aufgenommen, zusammen mit Petter Baarli, mir und einigen französischen Studiomusikern an Drums und Bass.
Gegen Ende der Aufnahmen wurden dann die restlichen Mitglieder der BOYS als Gäste zu den  Aufnahmen eingeladen. Vom spielte die Drums für einige der Songs ein und Duncan ersetzte den ursprünglich aufgenommenen Bass auf einigen wenigen Aufnahmen und nahm auch ein paar Gesangsspuren auf und beteiligte sich zudem am Abmischen und der Produktion des Albums. Leider konnte sich Matt aufgrund einiger persönlicher Verpflichtungen nicht an den Aufnahmen beteiligen. Nachdem die Scheibe fertig gemixt und gemastert war, wurde sie unverständlicherweise als Album der Band veröffentlicht, was sie niemals und zu keiner Zeit war.  Hätte ich das im Vorfeld gewusst, hätte ich mich niemals daran beteiligt. John tut mir aufrichtig  Leid, weil der Effekt des Ganzen war auf jeden Fall, dass ihm die Platte irgendwie & auf eine Art weggenommen wurde. Es ist eine gute Platte, aber sie klingt nicht nach den BOYS und das war auch wirklich niemals so beabsichtigt.

PB:... und warum hat es eigentlich 34 lange Jahre gedauert bis die BOYS endlich ein neues Album aufgenommen haben?


MATT: Nun, als die Band in den 80ern auseinanderbrach, machten Cas, John und ich jeder zunächst erst mal unsere eigenen Sachen. Gelegentlich trafen wir uns zwar um wieder was zusammen zu machen, weil wir in der Vergangenheit eigentlich immer gut zusammengearbeitet hatten, aber wir hatten wirklich niemals die Intention die Band zu reformieren. Vor rund 20 Jahren, haben wir uns zwar schon mal wieder zusammengetan, um ein paar Gigs in Japan zu spielen, aber ehrlich gesagt war der einzige Grund dafür jener, dass eine japanische Major-Band namens THEE MICHELLE GUN ELEPHANT zuvor einige unserer Songs gecovert hatte und wir plötzlich jede Menge Platten im Land der aufgehenden Sonne verkauften. Nach dem Erfolg dieser Gigs spielten wir noch gelegentlich vereinzelt Konzerte zusammen, hauptsächlich außerhalb des Vereinigten Königreiches, da uns dies irgendwie interessanter erschien.  Ich habe mich eigentlich ehrlich gesagt  zuvor immer geweigert ein neues Album aufzunehmen, bis ich davon überzeugt war, dass das neue Material genauso gut oder vielleicht sogar besser als unsere vorherigen Alben werden könnte. 2013 hatte ich schließlich das Gefühl, dass dies jetzt der Fall sein könnte und wir entschieden uns spontan die Sache anzugehen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und glaube dass das Album in der gleichen Liga wie unser anderes Zeug spielt und auch damit wie die Platte bisher von den Fans und den Medien aufgenommen wurde.

PB: Erinnert ihr euch auch noch vielleicht wie sich die erwähnten Japan-Konzerte damals für euch angefühlt haben?

MATT: Ich kann mich noch trübe daran erinnern, dass wir beim ersten Konzert in Tokio ziemlich schlecht waren, aber der zweite Abend  lief  ganz gut. Die Fans waren aber an beiden Abenden einfach fantastisch. Ich erinnere mich auch noch daran, dass der Promoter nach dem ersten Gig meinte, dass da draußen ein paar Fans auf Autogramme warten würden. Wir waren zwar alles andere als damit zufrieden wie wir gespielt hatten, aber wir sagten trotzdem „Yeah“ und begaben uns nach draußen.  Ich denke, dass so ziemlich jeder der zuvor auf dem Konzert war, draußen vor der Tür stand und auf Autogramme von uns wartete und das ordentlich in Reih und Glied, sodass wir mindestens die nächste halbe Stunde damit verbrachten LPs. CDs, Poster, T-Shirts und irgendwelche Körperteile zu signieren. Nachdem wir auch noch am zweiten Abend einen wesentlich besseren Auftritt hinlegten, hatte ich auf jeden Fall das Gefühl, dass wir definitiv öfters Konzerte zusammen spielen sollten.

PB: Welches sind denn eure bevorzugten Songs auf der „ Punk Rock Menopause“ und warum?


MATT: Vielleicht „1976“, weil der Song einer der ersten Tracks war, die wir zusammen aufgenommen haben und ich sehr erleichtert war, als ich feststellte, dass wir in hinsichtlich unserer Arbeit, des Songwritings, der Art Aufzunehmen und hinsichtlich unserer Beziehung untereinander immer noch über jede Menge ungebrochene Kreativität verfügen. Außerdem wäre da noch „Baby, Bye Bye“ zu nennen, da der Song sich bei den Aufnahmen zur Platte als einer dieser Songs entpuppte, die man nicht einfach so ohne Probleme sofort richtig zum laufen kriegt. Aber schließlich haben wir auch diese Nuss irgendwie geknackt und inzwischen glaube ich, dass dies einer der Tracks ist, welche ich mir wirklich  immer und immer wieder anhören kann – und in meiner Welt gibt es solche Songs echt nicht oft.

JOHN: Ich bin ebenfalls total zufrieden mit der neuen Platte, meine Lieblingssongs wechseln aber noch ständig. Momentan sind die drei Songs, welche ich am meisten mag "She's The Reason", "Organ Grinder" & "Punk Rock Girl".

CASINO: Das wird bei mir erst die Zeit zeigen. Ich kann die Frage ehrlich gesagt erst in ein paar Jahren aufrichtig beantworten. Momentan mag ich wirklich alle Songs der neuen Scheibe, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich im Laufe der Zeit von einigen sicher die Schnauze voll haben werde, während andere mit Sicherheit noch wachsen.

PB: John Peel starb ja vor ungefähr 10 Jahren, ihr habt ja auch zusammen mit Herrn Peel aufgenommen, was ist euch denn davon in Erinnerung geblieben?


Matt: Ich glaube wir haben 2, vielleicht sogar insgesamt drei Sessions zusammen mit John Peel aufgenommen, welche wirklich alle ziemlich brillant waren. Lustigerweise traf man ihn dabei aber nie persönlich, sondern nur seinen Produzenten, aber die Aufnahmen waren wirklich brillant. Das Ganze fand nachmittags während einiger weniger Stunden in einer Art Live-Session statt, trotzdem klangen einige der Aufnahmen meiner Meinung nach besser und frischer als unsere Originalaufnahmen. John Peel war so was wie ein Held für die Punk-Generation der 70er, weil Punk ansonsten von der BBC und den anderen großen Radiosendern  gemieden wurde, wie der Teufel das Weihwasser meidet. Es war seine Show, in welcher viele frühe Bands ihren ersten öffentlichen Radioauftritt hatten.  Ich würde sogar sagen, dass er unter all den einzelnen Elementen, welche in den 70ern zur Explosion des UK-Punkrocks beigetragen haben, rückblickend vielleicht sogar das wichtigste war. Ich lernte ihn später backstage bei einem Musik-Event kennen und er stellte sich  heraus, dass er dazu noch ein sehr liebenswerter Bursche war.

PB: Erinnert ihr euch noch an die Tour zusammen mit John Cale (unter anderem VELVET UNDERGROUND)?

Matt: In der Tat, es war fantastisch. Das erste mal, dass ich dem ausgesetzt war, was später Punk Rock wurde, war als ich das erste mal VELVET UNDERGROUND hörte. Es ist immer eine gute Sache, wenn man mit den Leuten in Berührung kommt, die das Ganze gestartet haben. Außerdem war er dazu noch ein ausgezeichneter Performer, der sich wirklich jeden Abend irgendetwas anderes einfallen ließ, wie beispielsweise die Hälfte des Gigs unter nem zimmergroßen Teppich liegend zu singen, oder das Publikum mit dem Blut eines Hühnchens zu bespritzen, welches er kurz zuvor enthauptet hatte und danach anschließend wild um seinen Kopf schwang.

PB: Was war denn rückblickend eure beste Erfahrung, oder die Sache, welche ihr während der frühen Punk Jahre am meisten genossen habt?

MATT:  Am meisten habe ich das Gefühl der Stärke genossen, das Punk Bands und Fans damals erleben durften. Denn die A&R Männer rannten damals wie die kopflosen Hühner von John Cale durch die Gegend um verzweifelt irgendeine Punk Band zu signen, weil das nun mal  das angesagte Ding war und sie hatten dazu auch noch absolut keine Ahnung wonach sie eigentlich suchten und vor allem wie sie damit umgehen sollten, als sie es schließlich fanden.

PB: ...und das schlimmste?

MATT: Das Anrotzen und Anpucken! Irgendein Idiot vom NME hatte damals in einem seiner Artikel den Eindruck erweckt, dass das Anrotzen von Bands das punkigste Verhalten überhaupt sei, sodass nun über Nacht auf einmal außerhalb von London alle Kids damit anfingen dich während der Gigs zu bespucken. Ich erinnere mich daran, dass wir im Paradiso in Amsterdam gespielt haben, wo dieser eine spezielle Typ war, der mich wirklich während des gesamten Gigs angerotzt hat. Ich war danach echt komplett angepisst. Als wir nach dem Gig noch in der Stadt waren, kam er dann ausgerechnet zu mir um Hallo zu sagen. Ich fragte ihn, warum er mich denn den ganzen Abend hindurch bespuckt hat und er meinte ernsthaft dass er dies getan hätte, weil er mich von den Jungs aus der Band am meisten mochte. Irgendwie hab ich es dann doch nicht übers Herz gebracht ihm eine aufs Maul zu hauen.

PB: Stimmt es, dass du John zusammen mit Keith Richards und Ron Wood von den STONES mal in ner Band mit  Namen DIRTY STRANGERS gewesen bist, aber dass deine Gitarrenspuren im Vorfeld noch vor der Veröffentlichung der ersten Platte komplett getilgt wurden?

JOHN
: Ja das entspricht der Wahrheit. Eines Tages war ich im Studio, als Ron Woods vorbei kam um einige Gitarrenspuren aufzunehmen. Er hörte sich einen Track an, den ich eingespielt hatte und sagte, dass er das nicht besser hinkriegen würde, was für mich damals echt ein gewaltiges Kompliment war. Leider verließ ich die DIRTY STRANGERS nicht wirklich im Guten. Als das Album schließlich gemixt wurde, ersetzten sie deshalb vor dem Release auch komplett meine Parts an der Gitarre.

PB: Was waren die ersten Platten, die ihr selbst gekauft habt. Gibt es bei den BOYS Plattensammler?

MATT
: Unter den ersten Platten, welche ich in meinem Leben selbst gekauft habe, waren auf jeden Fall die „Long Tall Sally“ EP der BEATLES und die „Satisfaction“ Single der ROLLING STONES. Ich bin schon vor meiner Zeit mit den BOYS ein begeisterter Plattensammler gewesen. Ich war regelmäßiger Gast in Secondhandshops, immer auf der Suche nach frühem 60ties Kram oder noch früheren Sachen. Amerikanische Girl Bands der 60er, Soul, oder irgendwelche Songs, welche ich einfach im Radio gehört hatte. Heutzutage sammele ich aber nicht mehr so viel, ich hab aber auch zugegeben soviel Musik zuhause, dass ich mit dem Hören niemals durchkommen würde.

CASINO
: I can´t re-collect (Übersetzung: Ich erinnere mich nicht) , und außerdem habe ich auch keine Plattensammlung.

PB: BEATLES oder STONES?

MATT: BEATLES und STONES!

JOHN: Hängt von der Stimmung ab, in der ich mich gerade befinde. Beides großartige Bands, aber ich liebe auch die SMALL FACES.

CASINO: Jerry Lee Lewis!

PB: Wenn die BOYS keine Band, sondern ein Film wären, wer würde euch spielen, wer wäre der Regisseur und zu welchem Genre würde der Streifen gerechnet werden?


CASINO: Es müsste wohl ein 2. Weltkriegsfilm werden. Gefilmt von Francis Ford Coppola und Lee Van Cleef sollte mich spielen.

PB: UNDERTONES oder BUZZCOCKS?


MATT:  BUZZCOCKS – einfach aus dem Grund, weil Songs nun mal einfach das wichtigste sind.

JOHN
: Ich muss mich in dem Fall wohl für die UNDERTONES entscheiden und zwar weil sie nachweislich einen unfehlbaren Geschmack besitzen. Als sie anfingen, haben sie live für gewöhnlich immer zwei meiner Songs gespielt, "First Time" & "TCP".

PB:Habt ihr einen Tipp oder Rat für die Kids, die gerade anfangen und ihre ersten Shows spielen?

MATT: Fangt nicht zu früh an, oder ihr werdet niemals ernst genommen  und versucht nicht irgendeiner Mode nachzurennen, spielt einfach die Musik, die ihr liebt.

PB: Irgendwelche letzten Worte?

MATT: Ich hab euch doch gesagt, dass ich krank bin.

PB: Danke fürs Interview!

Interview von Basti

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