aus dem Leben

Wie wir bereits mehrfach berichteten wurden im Dezember in Indonesien mehrere Punks verhaftet und von der Regierung in Umerziehungslager gesteckt. Mike hat einen Download-Sampler zusammen gestellt, um die Punks finanziell zu unterstützen, da ihnen hohe Kosten für Anwälte und Strafen blühen. Das Interview führte Ullah.

Hey Mike stell dich doch mal kurz vor.

Mike:
Na klar, mache ich gerne. Ich heiße Michael Rothstein, oder auch „Mike Virus“. Ich arbeite als Software Entwickler für eine Firma, die Medizinische Geräte herstellt. Ich lebe zusammen mit meiner Frau Eva in San Diego in Kalifornien, bin aber in Philadelphia, Pennsylvania, aufgewachsen. Ich singe aktuell in der Punk Rock Band EVACUATE, wobei zuvor schon in den Bands CHEAP SEX aund THE VIRUS gesungen hatte.

Vielleicht kannst du für alle die es nicht mitbekommen haben erzählen: Wie ist die Lage in Indonesien? Wie kam es zur Idee von Punk Aid?

Mike:
Banda Aceh in Indonesien ist eine strikt islamische Scharia Region. Dort wurden die Punks gezwungen sich ihre Iros abrasieren zu lassen, sie wurden gezwungen zu beten, ihre Anziehsachen wurden verbrannt, und in ein Umerziehungslager weggesperrt (64 wurden festgenommen) . Bürgermeisterin Illiza Sa’aduddin Djamal hat stolz bekannt gegeben, das sie persönlich die Polizei Razzien in Cafes und Stadtparks angeordnet hat. Djamal äußerte zudem, dass „Punk eine neue soziale Krankheit“ sei, ebenso dass „Aceh eine Scharia Region ist, in der jeder der Religion Folge zu leisten hat und Punk steht klar gegen die Scharia“. Die Leute wurden inhaftiert weil sie Punks sind. Es ging dort nicht um irgendwelche Verbrechen. Am Dienstag, den 13. Dezember 2011, hat die Polizei 64 Inhaftierte in das Aceh State Police Camp gebracht, ihnen die Iro´s und gefärbten Haare abgeschnitten und sie dazu gezwungen sich in einem angrenzenden See zu waschen.

 

Muppets machen Kommunistenpropaganda! (sagt zumindest Fox News)

Der durch und durch neutrale Fernsehsender Fox News wirft den Machernder Muppets vor, Kinder mit linker Propaganda zu füttern.

Der Vorwurf bezieht sich auf den aktuellen Kino-Film, in dem die Muppets sich gegen einen Ölkonzern zur Wehr setzen müssen, weil dieser die Muppet Studios abreissen will. "Kein Wunder, dass jetzt Occupy-Aktivisten vor der Wall-Street campen" wird seitens des Nachrichtensenders der total naheliegende Schluss daraus gezogen.

Die Story, dass ein paar glückliche, unschuldige Charaktere von einem
grossen, bösen Konzernboss bedroht wird, kommt zwar in Kinderfilmen
schon seit Ewigkeiten vor, aber egal.
Dass sich die Thematik im Kapitalismus einfach anbietet und nicht mal
unbedingt sonderlich linksradikal oder gar subversiv ist, sondern
schlicht und einfach in den meisten Fällen an die Menschlichkeit und
das Mitgefühl der Zuschauer appeliert, ist vermutlich auch reine
Propaganda meinerseits.

Schätzungsweise hat man bei Fox News einfach Langeweile, und was eignet sich besser für die eigene Propaganda, als dem politischen Gegner vorzuwerfen er würde unschuldige kleine Kinder indoktrinieren...
Ich frage mich auch, was in so einem Menschen vorgeht, der sich so dermassen angegriffen davon fühlt, dass ein Konzern verteufelt wird, dass er sich medial derart aggressiv dagegen äussert...

Hier noch das Video, das die Originalmeldung der Fox-News wieder gibt:

Die Information ist inzwischen schon zwei Wochen alt aber die Diskussion darüber wird nicht langweilig.

Der tschechische Künstler Martin Zet hatte dazu aufgerufen, das seiner Meinung nach ausländerfeindliche Sarrazin-Buch an verschiedenen Sammelstellen abzuliefern, damit es "recycelt" werden kann.

Dies würde seiner Vorstellung nach so ablaufen, dass die Bücher während der berliner Bienale zwischen dem 27.April und den 1.Juli 2012 unter dem Motto "Deutschland schafft es ab" in einer Installation gezeigt und anschließend vernichtet würden.

Nun wurden aber massive Vorwürfe laut, in denen auch mehrfach der Vergleich mit der Bücherverbrennung im dritten Reich 1933 genannt wurde. Der Hystoriker W.Treß, der die Bücherverbrennung der Nazis mehrfach untersucht hat sagt, dass jedes Buch unabhängig von seinem Inhalt einen kulturellen Wert habe und somit nicht öffentlich zerstört werden dürfe.

Was sagt ihr dazu? Ist die ganze Aktion ein Statement, das dringend gesetzt werden muss? Oder einfach nur Kunst? Und viel zu plakativ? Oder muss man einem solch plakativen Buch eine ähnlich polarsierende Antwort entgegen setzen? Oder ist denen, die das Buch für gut befinden, egal ob sie es gelesen haben oder nicht, eh nicht mehr zu helfen?

 

Aufgepasst, es sind nur noch wenige Tage, in denen ihr den Plastic Bomb Gutschein einlösen könnt.

Um genau zu sein ist der kommende Sonntag, 15. Januar, der letzte Tag an dem ihr noch 10,- Euro einsparen könnt!  Danach können wir den Gutschein leider nicht mehr akzeptieren, auch nicht wenn wieder haufenweise interessante Geschichten über Krankheit, vorübergehende Unzurechnungsfähigkeit oder unordentliche Kinderzimmer eingehen.

Hier nochmal alle Infos rund um den Gutschein:

Was kann man da abgreifen? Wir geben euch 10 Euro Preisnachlass, wenn ihr für mindestens 50 Euro Warenwert bei uns bestellt. Warenwert bedeutet, dass das Porto in die 50 Euro nicht mit rein gezählt wird. Der Gutschein gilt auch, wenn ein Artikel nicht lieferbar sein sollte.

Wie verwendet man den Gutschein? Am Ende der Bestellung verlangt der Onlineshop den Code, den gebt ihr einfach ein und wenn der Warenwert stimmt, seht ihr den richtigen Endbetrag plus Porto.

Achtung, jetzt kommt ein GAST-ARTIKEL!  Anti Pasti hat uns den folgenden Artikel mit der Bitte um Veröffentlichung geschickt. Grundsätzlich ist natürlich auch die Plastic Bomb Redaktion der Ansicht, dass man sich gegen Schikane und Missstände auf dem Arbeitsamt und die folgenden Repressionen wehren sollte. Doch die Leidenschaft, mit der Anti Pasti seine Thesen vertritt, geht uns einen Schritt zu weit und wir machen einen Gast-Artikel draus. Wir sind aber natürlich auch alle sehr gespannt, wie ihr den Artikel findet...!

 Jetzt gehts los:

"ES IST AN DER ZEIT...
Wie ihr wisst wird von unserer CDU-Regierung und ihrer Medien (Bildzeitung,Fernsehen etc.) immer wieder gegen Hartz 4 Bezieher gehetzt. Ich möchte euch,liebe Punks,Skins usw., die ihr teilweise selber H4 Empfänger seid, über einige interessante Dinge informieren-denn ihr könnt euch wehren!

Erinnern möchte ich euch aber erst daran, dass das Hartz 4 System mit seinen Grundgesetz  verletzenden (weil Menschenwürde verletzend, Bedrohung mit Hunger und Obdachlosigkeit, verlieren eurer Krankenversicherung) "Sanktionsparagraphen" die SPD unter Schröder eingeführt hat ("wer hat uns verraten?-die Sozialdemokraten", wie wahr), mit Unterstützung der Grünen.Tut mir leid wenn ich jetzt jemanden damit auf die Füße trete, es ist aber eine Tatsache. Die Grünen finden im übrigen "Sanktionen"gegen H 4 Bezieher ok, würden sie nur mal so kurzzeitig aussetzen, um sie später wieder einzusetzen. Wer also von euch Hartz 4 Bezieher ist oder Arbeit hat, kann sich mal ganz genau informieren,was derzeit da so abgeht:
über Google eintippen:Hartz 4-Nordhausen.blog.de.

Kleine Ergänzung meinerseits...

Für den Pizzateig:
ca. 800g Mehl (je nach Typ mal ein bissel mehr, mal ein bissel weniger)
1 Tasse lauwarmes Wasser
1 Stück Würfelhefe (Trockenhefe ginge auch dann aber 2 Päckchen, frische schmeckt aber wesentlich besser)
1 Esslöffel Zucker
2 Teelöffel Salz
3 ½ Esslöffel Olivenöl

 

Mal wieder so ein Event, das einen zwar nicht interessiert, aber mit dem man trotzdem ständig konfrontiert wird, wenn man das Radio oder den Fernseher anmacht, oder im Internet unterwegs ist. Gestern wurde sogar die alt ehrwürdige Tagesschau um 45 Minuten nach hinten verlagert, das hab ich noch NIE erlebt.

Und wieder dürfen wir die gleichen Argumente, Rechtfertigungen und Floskeln hören, zum Beispiel dass der ganze Tumult ja gerechtfertigt sei, weil der Pabst ja auch ein Staatsoberhaupt sei und somit die gleiche Berechtigung auf einen Empfang und eine Rede im Bundestag hätte, wie jeder andere Präsident. Nur dass DIESER bei der Begrüßung offiziell mit "heiliger Vater" angesprochen wurde---sehr neutral.

Was dieses mal auch ganz besonders aufgefallen ist, war die Aussage in der Pabstrede: "die westliche Kultur basiert auf zwei Dingen: Glaube und Vernunft".

Theoretisch passt folgendes auch zum letzten Artikel. Man kann kaum glauben, dass diesen Text jemand ernst gemeint hat, es deutet aber doch alles darauf hin.

Auf einer Webseite, wo sich Lehramtsanwärter und Referendare über die berufliche Zukunft informieren können, die ihnen blüht, wurden folgende hilfreiche Tips und Tricks genannt, um im späteren Berufsleben auch ernst genommen zu werden:

"Absolutes No-Go für Lehramtsreferendare bzw. Lehramtsanwärter und Lehrer:
Nichts, aber auch gar nichts am Lehrkörper haben in der Schule Piercings zu suchen. (...) Lehrerinnen oder Lehrer die gepierct in die Schule gehen, sehen aus, als wenn sie auf Sado-Maso stehen. Im Übrigen werden sich die Schülerinnen und Schüler fragen, an welchen Körperstellen die gepiercte Lehrerin oder der gepiercte Lehrer wohl noch gepierct ist. Piercings sind Modeschmuck pubertierender Jugendlicher, welche entweder in der sozialen Unterschicht angesiedelt sind oder damit beschäftigt sind, ihren Platz in der Gesellschaft erst noch zu suchen. Piercings sind aber nichts für erwachsene Lehrkräfte im Unterricht in der Schule.

Die größte anzunehmende "modetechnische" Katastrophe für Lehramtsreferendare bzw. Lehramtsanwärter, eine Lehrerin oder einen Lehrer sind allerdings Tätowierungen (engl. Tatoos). Welche Minderwertigkeitskomplexe, Sorgen und Nöte muss man haben bzw. wie sehr muss man seinen eigenen Körper hassen, um sich derart brandmarken zu lassen? Tätowierungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind häufig der Versuch, Anerkennung in der Gesellschaft zu erhalten und aufzufallen, wenn man schon sonst nicht z. B. durch sportliche Leistungen oder durch Wissen und Bildung auffallen kann. Tätowierungen sind Ausdruck eines niedrigen oder bedauerlicherweise fast gar nicht vorhandenen Bildungsniveaus und kommen in der Regel hauptsächlich in der sozialen Unterschicht vor. Umsonst gilt nicht das Sprichwort:

Ich versuche hier mal, ein Phänomen zu beschreiben, das ihr vielleicht auch kennt: Und zwar habt ihr sicher schon mal ne Band oder ein Video oder was in der Art gesehen, wo ihr im ersten Moment denkt "scheiße, wie peinlich ist DAS denn?!" und dann im nächsten Moment denkt "aber irgendwie auch faszinierend..."

Also, so ähnlich wie bei einem Autounfall, wo man zwar weiß, dass man jetzt nicht gaffen sollet, aber den Blick auch irgendwie nicht davon abwenden kann.

Mir gehts ja mit den Troopers so, einem Teil von euch anscheinend mit Toxpack... Mit KIZ ist es wohl auch ähnlich: irgendwie weiß man ja, dass die Band von Hunderten von Trotteln abgefeiert wird, welche die Ironie nicht verstanden haben, und irgendwie ist es einem auch zuwieder solche Texte lustig zu finden... aber irgendwie lässt es einen doch nicht los.

Jedenfalls finde ich, dass dringend ein Wort für diesen Zustand gefunden werden muss, eins, dass so allumfassend und einfach ist wie zum Beispiel "Fremdschämen"

Hat jemand ne Idee...? Oder gibt es ein solches Wort schon, und es muss nur noch verbreitet werden?

Die PLASTIC BOMB Party 2011 ist nun vorbei. Zeit für ein kurzes Fazit. Kurz deswegen, weil das neue PLASTIC BOMB #76 letzten Freitag aus dem Druck gekommen ist. Nun sind wir fleißig wie die Bienen die ganze Woche damit beschäftigt die neue Ausgabe an die Abonnenten zu verschicken, sie für den Bahnhofskiosk bereit zu machen und sie an die Plattenläden und Mailorder zu verschicken. Zwischen tausenden von Heften hockend bleibt daher nur wenig Zeit für ein Resümee.

Es war ein verdammt hartes Stück Arbeit für das Organisationsteam am letzten Samstag. Das kann man nicht anders sagen. Wir mussten praktisch pausenlos rotieren. Das lag unter anderem daran, dass unglaublich viele Besucher kamen. Das Festival war bereits um 19.15 Uhr komplett ausverkauft. Ein paar hundert Menschen mussten daher leider draussen bleiben. Der teilweise kräftige Regen tat das Seinige dazu, dass es für uns  gelegentlich etwas schwierig wurde. Aber zum Glück hatte einige Menschen aus unserem Team ein paar gute Ideen um die Szenerie zu entspannen. Ein weiterer Kneipenraum wurde im Laufe des Abends geöffnet, wo man sich unterstellen konnte. Und alle Türen des Konzertraums wurden geöffnet (auch während die Bands spielten), was etwas frische Luft brachte und mehr Platz. So hatten dann im Endeffekt doch noch alle ihren Spaß und konnten den Bands beiwohnen. Es war sehr voll, aber nicht übervoll. Und zum Glück hat es ab 22.30 Uhr für den Rest des Festivals nicht mehr geregnet, so dass man sich entspannt im Freien aufhalten konnte, wenn man vollkommen verschwitzt die Saunatemperaturen des Konzertraum hinter sich lassen wollte.

Ein Reisebericht von Maks (Ril Rec)   Als Micha uns von der Großartigkeit des Punk Illegal Festivals in Schweden berichtete, welches verdammter Weise genau in die Mitte unseres vorbildlich eingereichten Urlaubs fiel, war die Entscheidung über das Ziel unseres diesjährigen Jahresausbruchs –  abseits des Wochenendpunkdaseins – beschlossene Sache. Hintergrund des Festivals ist die (finanzielle) Unterstützung des schwedischen Arms der KEIN MENSCH IST ILLEGAL-AktivistInnen. Der gesamte Gewinn kommt der Unterstützung von (nicht anerkannten) Flüchtlingen zu gute.

Munkedal hieß das Etappenziel unserer Reise und liegt rund 100 km nördlich von Göteborg. 1.000 Tickets sollten in diesem Jahr in den Verkauf gehen – genau die Größe, die ich gut ertragen kann, wo ich doch alles andere als ein Fan großer Festivals bin (das Rodeo dank Rückzugsmöglichkeiten mal ausgeschlossen). Um das auch mal direkt zu beweisen, verließen wir mit unserem Bully den Festivalzeltplatz nach deutlich weniger als geraumer Zeit, sprich unmittelbar nach unserer Ankunft. Da kam mir die Tatsache unserer bemitleidenswerten Reifen in Verbindung mit dem verdammt tiefen Geläuf und der potentiellen Gefahr von Regenschauern, gerade recht. Ein hervorragendes Argument, welches ich als Hauptgrund vor das „ich ertrag dat nich“ schieben konnte. Und da auch Sabbi das Bedürfnis überkam, nachts ein Auge zu schließen, fanden wir bald eine Parkbucht hinter einem Supermarkt, von wo man zwar 20 statt 15 Minuten zum Festivalgelände laufen musste, aber wir sind ja schließlich noch jung. Wie die bisherigen Zeilen sicher deutlich unterstreichen.

Neue Chance für unabhängige Literatur

Der „Unsichtbar Verlag“ aus Diedorf, bei Augsburg, schickt sich an die deutsche Literaturszene zu bereichern. Gegründet wurde der Verlag von Andreas Köglowitz, der im Jahr 2000 schon den UBooks Verlag mitbegründete und in den folgenden elf Jahren in die Topregion der unabhängigen Verlage hievte. Unsichtbar soll nicht einfach nur noch ein Verlag sein, sondern einer, der etwas bewegen will, der aufrütteln will. Der Verlag wird politisch sein, doch nicht in Kategorien wie links oder rechts, sondern in seiner Bereitschaft, seine Meinung zu aktuellen Themen zu äußern und zu vertreten.

Anfang Juli 2011 erschien mit „Der kleine Junkie Nimmerplatt“ (Text von Andy Strauß und Zeichnungen von Artur Fast) das erste Buch des Verlages. Bis zum Herbst werden insgesamt sieben Neuerscheinungen veröffentlicht. Folgende Autoren sind bereits Teil der Unsichtbar-Familie: Dirk Bernemann,  Andy Strauß, Christian Ritter, Christoph Straßer, Dominik Steiner, Mirjam Dreer, Robert Polzar, Stefan Kalbers, Oliver Dreyer, Artur Fast (Comic), Simon Höfer (Comic), Philipp S. Neundorf (Comic).

Grund genug mit dem Verleger ein kleines Interview zu führen. Das Interview ist von Zepp Oberpichler.

Du hast mit dem UBooks Verlag ein sehr erfolgreiches Unternehmen aufgebaut und dieses nun nach rund elf Jahren verlassen. Was waren deine Beweggründe, was die Hintergründe?
Andreas Köglowitz: Hierfür gab es mehrere Gründe. Zum einen war es nach 11 Jahren Zeit mal wieder was Neues zu machen.

Heute möchten wir uns mit einer ganz persönlichen Sache an euch wenden.

Und zwar wurden wir in letzter Zeit immer wieder mit der Frage konfrontiert, ob es denn stimmen würde, dass man bei Plastic-Bomb Geld bezahlen muss, um interviewt zu werden.

Wir sagen ganz klar NEIN, das stimmt nicht. Die einzige Vorraussetzung die ihr braucht um von uns auf der Webseite oder im Heft interviewt zu werden ist, dass jemand aus der Redaktion Interesse hat.

Ihr könnt gern anfragen, wir sprechen dann beim Redaktionstreffen drüber und dann sagen wir eben JA oder NEIN aber mit Geld hat das nix zu tun.

Was natürlich Geld kostet, ist ein Track auf der CD-Beilage, logo, die müssen wir ja auch bezahlen. Nur damit das nicht verwechselt wird.

Nun ist es halt so, dass das Gerücht schon größere Kreise gezogen hat. Wir wissen in diesem Fall, wer der/die Pinocchio war, sind der Sache auf den Grund gegangen und haben die Fehlinformation gestoppt.

Worum wir EUCH aber nun noch bitten wollen:

perso














 

 

Ganz groß ist auch http://www.jungepolizei.de/...

 

noiseEin (erstaunlich positiver) Artikel aus der ZEIT, der sich mit der Dokumentation (Trailer etwas weiter unten) NOISE AND RESISTANCE von Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag beschäftigt.

http://www.zeit.de/kultur/2011-06/film-noise-resistance

Bald gehts los!! In einer Woche startet das erste Festival der Saison und wir sind schon ganz aus dem Häuschen!

Mit der ein oder anderen Kartenverlosung werden wir euch die nächsten Wochen noch erfreun, ansonsten könnt ihr auch gern mal auf dem Rodeo, dem Force Attack oder dem Break the Silence bei uns am Stand vorbei schaun.

Das Highlight am Ende der Saison ist natürlich unser hauseigenes Plastic-Bomb Festival, das zwar nur einen Tag andauern wird, wir uns aber versuchen so viel Zeit wie möglich zu nehmen, um das ein oder andere Bier mit euch zu trinken.

In unserem Onlineshop findet ihr ab heute eine große Auswahl an Artikeln, die beim Camping mehr oder weniger sinnvoll sind. Isomatten, Schlafsäcke, Werkzeuge, Unterhaltung und den Stahlhelm für die Sicherheit, bzw um Suppe draus zu essen. Schaut einfach mal rein (hier)!

Und hier die uns bekannten Festivals, falls ihr was ergänzen wollt schreibt an Ronja in der Bomben-Community!

Und hier mal eine Auswahl der Festivals im Sommer 2011:

3. und 4. Juni
Atomsmasher Festival
Chemiefabrik Dresden
myspace.com/connysatomsmasherfest

 

Randale auf der Berlinale - Punks legen 5 Sterne Hotel in Schutt und Asche

Wer die Partys von Sabotakt Filme kennt, weiß das es eine garantiert großartige Sause wird. So auch zur Berlinale als das neue Meisterwerk "Gegengerade" Premiere feierte. Stars wie Mario Adorf, Fabian Busch, Uwe Fellensiek (ja... der mit der Uschi aus Manta Manta) trafen auf feinstes Kiezgesocks.

Nachdem im Kantkino Berlin der Film um den St.Pauli Aufstieg, Gentrifizierung, und willkürliche Polizeigewalt unter tosendem Applaus beendet war zog eine eigenartige Mischung aus Punks und Prominenten ins 5 Sterne Hotel nach Tiergarten. Dort wurde man direkt am Empfang mit Mexikaner und Jägermeister abgefüllt. Schnaps und Bier alles für Umme... es war das Paradies. Als besondere Überraschung pfefferten Slime noch ein Set von 10 Songs durch die Halle und sprachlose Mitarbeiter und fassungslose Gesichter wussten nicht richtig wie sie auf einen Mob von ca. 70 gröhlenden Partygästen reagieren sollten die aus voller Kehle "Deutschland verrecke!" krakehlten.

tyrannen-quartett-gross-2Ihr erinnert euch alle ja wahrscheinlich noch an das Tamtam um NIX GUT und die durchgestrichenen Hakenkreuze. Noch mal zu Erinnerung: Im August 2005 wurde deren Lager von der Polente durchsucht und ungefähr 17.000 Artikel, auf denen durchgestrichene oder von Faust zerschlagene Hakenkreuze waren, wurden konfisziert. Das Landgericht Stuttgart verurteilte Jürgen Kamm am 29. September 2006wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gemäß § 86 a Abs. 1 Nr. 1 und 2, 86 Abs. 1 Nr. 4 StGB zu einer Geldstrafe von insgesamt 3.600 Euro. Das Urteil stieß nicht nur in der Szene auf große Empörung, auch Vertreter von Politik und Jurisprudenz entsetzte das Urteil, weil die damalige Auslegung der Staatsanwaltschaft des § 86a StGB doch mehr als abenteuerlich war. NIX GUT ging in Revision und der Fall wurde am 8. März 2007 vor dem Bundesgerichtshof verhandelt, wo schließlich selbst die Staatsanwaltschaft Freispruch forderte und der BGH letztendlich das Urteil am 15. März 2007 aufhob.

Nun ist die deutsche Justiz bekanntlich sehr traditionell eingestellt, ob nach 1945, oder wie hier im folgendem Fall. Wieder geht es um das wohlbekannte "Symbol verfassungswidriger Organisationen" mit indischem Ursprung, welches laut der zuständigen Oberstaatsanwältin , "nicht einfach so abgebildet werden dürfe ".

Vor wenigen Tagen ging hier im Büro, genauer gesagt bei Karsten (er ist bei Plastic-Bomb für public relations zuständig), eine Email ein. Absender ist die Firma Opel, die fragen lässt, ob wir nicht zu den Werbepartnern des kleinen Rüsselsheimer Familienunternehmens gehören wollen.

Wir möchten natürlich nicht ausschließen, dass noch andere Firmen dieses Angebot erhalten haben. Aber zunächst einmal fühlen wir uns geehrt. Schließlich sah man noch vor wenigen Tagen Modegott Karl Lagerfeld über den  Bildschirm flimmern, der für die Opel Sondermodelle, die nur in Deutschland erhältlich sind, Werbung machte. Genau wie Lena, UNSER Star aus Oslo, die lt der Opel-Mail als "Markenbotschafterin" für Opel in Europa unterwegs ist.

Wir sehen uns also in der Tradition Lagerfeld, Lena, Plastic-Bomb. Bevor wir aber darüber nachdenken, die Mail zu beantworten, möchten wir gern eure Meinung dazu hören. Passt Plastic-Bomb überhaupt zu Opel? Wäre es nicht sinnvoller, einen Werbevertrag mit Mercedes Benz einzugehen? Schließlich könnte man sich dann wenigstens eine Kiste Benz-Sterne zum Verlosen zur Verfügung stellen lassen. Andererseits ist "wir sind die Jungs von der Opelgang" ein zeitloser Klassiker und hat tiefe Wurzeln im Punk...

Da kommt mal was ganz neues von der Parasiten-Front: Der neue Human Parasit ist nicht mehr der Human Parasit, sondern heißt jetzt "A Parasites Life" und ist komplett in englischer Sprache. Dazu gibt es eine CD.

Außerdem findet auch in diesem Jahr wieder ein Human Parasit Festival in Flensburg statt, an dem gleichzeitig Bäppi´s Geburtstag gefeiert wird (ob ich verraten soll, der wie vielte es ist...? Nein...) 

Neben Bäppi´s evergreen-Lieblingsband Pascow kann man sich auch auf "the Baboon Show" aus Schweden freuen, die beim letzten Punk Illegal wirklich eine großartige Baboon Show abgezogen haben.

Leider etwas spät, aber abschließend zur Weihnachtszeit noch das Gedicht, das Jenny und Dominik beim Bomben-Lagerverkauf vor versammelter Gäste- und Mitarbeiterrunde vorgetragen haben. Lt eigener Aussage haben sie es morgens am Frühstückstisch geschrieben und Dominiks Dad war dabei keine große Hilfe.

Wir sagen noch einmal: DANKE!!! für die Mühe.

 

ADVENT! ADVENT! DIE LUNTE BRENNT!

Advent! Advent! Die Lunte brennt!
In dieser zeit der Krise!
Doch "Oh du Fröhlich'" überall
lautet die Devise

Die Meldungen um marodierende Horden während und nach Punkkonzerten häufen sich. Das A&P Konzert am 11. Dezember im München wurde mit massivem Polizeieinsatz abgebrochen, nach dem Slime-Konzert im SO36 hat es ordentlich geknallt.

Warum die Menschen wütend sind, dürfte jedem klar sein und wenn man sich die Vorgänge der letzen Monate im Rest von Europa anschaut, vor allem in Griechenland, ist das was hier passiert eher ein Sturm im Wasserglas.

Dazu kommt natürlich, dass sich Repressionen und Schikanen gern gegen Läden der Subkultur richten. Welches AJZ oder JZ hat nicht alle Nase lang das Ordnungs- , Jugend- oder Finanzamt auf der Matte stehen, so dass man meinen könnte, die hätten keine anderen Sorgen. Vorschriften wie Jugend- , Nichtraucher- und Brandschutz sind dabei nur Werkzeuge, die die Schikanen einfacher machen.

Im Feierwerk in München war´s ähnlich. Warum es genau zu den Krawallen kam kann bis heute niemand sagen, die VeranstalterInnen weisen aber darauf hin, dass die Gäste durch die neuen,

 

Nur noch 4 Tage, dann kommt der Weihnachtsmann nach Duisburg!

Wir erwarten euch alle am Samstag den 11.12. ab 12uhr am Bomben-Büro! Wir haben Plätzchen für euch, Brötchen (vegan und vegetarisch) und ab 13uhr gibt es Glühwein und Kinderpunsch. Außerdem haben wir Feuertöpfe aufgestellt und halten Wolldecken für euch bereit, damit sich keineR die Zehen abfriert. Ebenfalls ab 13uhr, der Auftritt des WAHREN Weihnachtsmannes, der den Nachmittag bei uns verbringt und einen ganzen Sack voll Geschenke für euch dabei hat!

Micha hat in der Raritätenkiste gewühlt und ein paar längst vergessen gelaubte Vinyl-Schätzchen zu Tage befördert, ihr habt also auch die Möglichkeit, euch selbst ein Weihnachtsgeschenk zu machen.

All unsere Aktionsangebote (diverse Shirts für 6,90 und Kapus für 19,90, Pyramiedengürtel, die Quartette und den St.Pauli-Toaster) bekommt ihr natürlich auch am Samstag, genau wie unsere regulären Sachen! Da wir nicht unsere kompletten Lagerbestände auf die Rampe tragen können schaut ihr am Besten jetzt schon mal in den Onlineshop und wisst am Samstag, was ihr haben wollt- wir holen es euch dann aus dem Lager.

Und hier noch ein Hinweis: Wer sich traut, ein selbstgeschriebenes Weihnachtsgedicht vorzutragen oder ein selbst komponiertes Weihnachtslied für alle Anwesenden zum Besten zu geben, erhält ein dickes Geschenk von uns! Also haltet euch ran. Wir freuen uns auf Samstag!!!

 

Leider sind meiner Aufforderung, hier eure Kurzgeschichten einzuschicken, um beim "Weihnachten verhindern" Festival in Berlin auf die Gästeliste zu kommen, nur äußerst wenige Menschen nachgekommen.

Es ging darum, kurz zu schildern, welches euer meist verhasstes Weihnachtslied ist. Hier mal die beiden einzigen Einsendungen, die gleichzeitig die Gewinner sind. Und dann verrate ich euch noch meinen Terror-Song:

Ernst-Josef schreibt: Mein verhasstes Weihnachtslied ist:
"Alle Jahre wieder kommt das Cristuskind auf die Erde nieder ...."
Es ist so verlogen wie kein anderes, das Christuskind ist einmal in die Welt gekommen vor 2000 Jahren und dann gekreuzigt worden...
Wir erinnern uns an die Geburt des Kindes.

Gut, ich lass das mal so stehen. Die andere Geschichte finde ich ein wenig spannender, Cobra und Krümel sagen: Das schlimmste Weihnachtslied ist das unsägliche "Last Christmas I gave you my heart" von George Michael- Egal wo man zur Weihnachtszeit rumrennt überall läuft das man kann inner Stadt nicht in Ruhe schnorren, man kann inner Stadt nicht in Ruhe saufen, an jeder Glühweinbude dieses fürchterliche Lied + Besoffene an jeder Glühweinbude die das singen. Ähnlich fürchterlich sind blinkende Weihnachtsmannmützen! Schrecklich! Das schlimmste ist,

Von Tanzbär-Attrappen, Grauschleiern und Magensäure.

THE POGUES live in Münster. Mit Shane.


Nach dem Serverabsturz am letzten Wochenende lade ich den Bericht nochmal hoch, der aus Platzgründen nicht in PLASTIC BOMB #73 zu finden ist.

Zum irischen Folkpunk hab ich ein wahrhaft gespaltenes Verhältnis. Diese offene, unbeschwerte Fröhlichkeit ist einer oft nörgeligen Tanzbär-Attrappe nur schwer einzutrichtern. Eine zu große Lebensfreude ist mir einfach suspekt !!! Andererseits gibt es diese Lieder, die das Gefühl von stechender Melancholie, tief schürfendem Fernweh und die Last beschwerlicher Tage lebendig und gefühlvoll auf den Punkt bringen. Die Weite des Wassers, welches Irland wie eine Schraubzwinge umklammert. Die vorbeiziehenden Wolken, die zu einem besseren Leben aufgebrochen sind. Dieses Wechselspiel zwischen dem Wunsch nach ungetrübter Freude und einer stets gegenwärtigen Melancholie zeichnet die irische Seele aus wie keine andere.

Über einen Umweg erfahre ich von einem Konzert der POGUES in Münster. MR. IRISH BASTARD entspringen ebendieser Stadt und gehören zum Line-Up des Abends. Da deren Einflüsse unüberhörbar bei den POGUES zu finden sind, wurden hier Pötte gedeckelt und Köpfe genagelt. Deren Promo-Firma hatte sich als innovative Werbemaßnahme einen besonderen Clou einfallen und über die PLASTIC BOMB Homepage einen Roadiejob verlosen lassen. Du konntest dir also beim Konzert in Münster für MR. IRISH BASTARD den Buckel krumm schufen und durftest dir dafür das Konzert gratis anschauen. Vorausgesetzt du warst der Gewinner. Erstaunlicherweise war die Resonanz auf dieses Gewinnspiel immens. Viele Menschen ohne Buckel wollten gerne einen haben. Aber ein künftiges Leben als Buckliger war nur einem einzigen gegönnt. Alle anderen dürfen sich nun als Glöckner bewerben.
Als Schlaufuchs der besonders pfiffigen Sorte erbat ich für die sorgfältige Leitung des ungewöhnlichen Gewinnspiels 2 Gästelistenplätze, die mir auch prompt gewährt wurden. Perfekt !

Aufgeregtes Kribbeln durchfährt jeden Mikrometer des rostigen Körpers. Endlich. Ich dachte schon dieses Gefühl der Begeisterung verloren zu haben. Jene Konzerte sind selten geworden, wo ich schon Tage und Wochen vorher wegen hohem Fieber permanent ein unsichtbares Thermometer im Hintern stecken habe. Wo das Herz kleine Luftsprünge der Vorfreude vollführt. Wo die kleinen rosa Ponys... ähm... ja... Was ich sagen will, es wiederholt sich halt vieles. Und wie auf allen Ebenen regiert das triste Mittelmaß. Bands kommen und gehen wie das Fernsehprogramm. Der bleibende Eindruck ist selten geworden.

Hier eine kleine Geschichte von unserem Gastreporter Jens!

Punk!!! (in Annazwerg-Nudelholz)
...hallt es wieder durch die krummen Gassen der Zwergenstadt mit dem großen Maul. Auch die aufmerksame Heimatzeitung hat es liebevoll angekündigt: „Am Samstag spielt im JUZ eine Musikformation aus dem Ruhrgebiet, die sich auch der Bergbautradition verschrieben hat. Von ihren Fans werden sie liebevoll Dödel & Gerocks genannt“. Schon seit Freitag war bei „Mc Geiz“ das Haarspray vergriffen und die ersten Iros tummelten sich mit Frühstücksbier auf dem samstagsvormittäglichen Gemüsemarkt. Während sich´s die Punks bei „Sternburg- Sprudel“ am Fuße des Historienbrunnens mit steinerner Klöppeldame bequem machten, betrieb auch die kahlköpfige „Sternquell“- Fraktion ihre Spielvorbereitung an den Pforten der Stadtsparkasse.

Flattr ist ein social-payment-service (was für ein wundervolles Wort), der Name setzt sich aus den Worten "flatrate" und "to flatter" (jemandem schmeicheln) zusammen.

Bei flattr.com kann sich jedeR anmelden, die/der bereit ist, für die Inhalte von Webseiten Geld auszugeben. Wer also meint, dass ihr/ihm bestimmte Artikel einen bestimmten Betrag wert sind, kann diese den Autoren über flattr zu kommen lassen, wie eine Kaffeekasse.

Bei Flattr wird der klassische Unterschied zwischen Anbietern und Konsumenten aufgehoben, durch die Anmeldung der Plastic-Bomb Seite sind wir auch gleichzeitig in der Lage, Anderen eine Betrag zu zu flattern.

Das ganze läuft so: Wer sich anmeldet legt selbst einen bestimmten Betrag im Montat fest (mindestens 2.- Euro im Monat). Dann klickt man bei jedem Artikel, der einem gefällt auf das grüne Symbol, egal auf welcher Webseite und in welchem Blog, einzige Vorraussetzung ist natürlich, dass die Autorin/der Autor auch bei flattr ist.

Am Monatsende werden die Klicks addiert und der Betrag durch die Anzahl der Klicks geteilt. Dann kriegen alle AutorInnen ihr Stück vom Kuchen ab.

Die Firma wurde im März 2010 von Peter Sunde, das ist der Mitbegründer von Pirate Bay, in Schweden gegründet.

Das alles nur zur Erklärung, was das kleine grüne Feld bedeuten soll, das ihr seit letzter Woche auf unserer Seite seht. Wen das genau interessiert kann sich hier die Details lesen: http://flattr.com/

 

 

Kommenden Samstag ist es so weit! Plastic-Bomb hat in Zusammenarbeit mit KOT, dem Mustermensch-Verein aus Duisburg und Abgefuckt liebt Dich das AlD Community-Treffen organisiert!

Die Kasse öffnet um 17uhr, ab dann erwarten euch Flirtspiele (teilweise mit Anmeldung, also schaut mal unter www.abgefuckt.de), Tombola, das großartige Deine-Mudda-Battle, Karl Nagel und das Idiotenklavier und um ca 21:30uhr spielen die großartigen Chefdenker.

Das Spektaktel kostet die ganze Zeit über 5,- Euro, für AlD-Mitglieder, die sich bis Freitag anmelden, nur 4,-

Plastic-Bomb ist mit nem großen Stand vertreten wo ihr LPs, CDs, Pullis, ACCs und Shirts kaufen könnt, außerdem die aktuelle Bombe für 1,- Euro

Kommt vorbei, wir freun uns auf euch!!

Alle Infos zur Party, zB wie ihr zum Druckluft Oberhausen hin kommt, viel Fremdalk geduldet wird, mit welchen Band-Shirts wir euch lieber draußen im Regen stehen lassen und was es wissenswertes zu den Flirtspielen gibt, erfahrt ihr auf der Abgefuckt-Webseite!

Viele unserer LeserInnen, die regelmäßig die "Kleinanzeigen" im Plastic-Bomb Zine lesen, werden ihn kennen: Ratte inseriert seit Jahren in der Rubrik "Klein- und Kontaktanzeigen", seine Zuschriften gehen bei uns stets per Brief ein, oft sogar mehrfach pro Quartal und Bombe.

Die Texte ist immer recht ähnlich, auch jetzt, wo Ratte uns darum bittet, seine Kontaktanzeige doch auch mal in "diesem Internet" hoch zu laden, sendet er uns ein ähnliches Begleitschreiben wie auch sonst (ich zitiere wörtlich):

"Correkter Treuer Lieber, Süßer, Linksradikaler Anarchopunk-Boy 34 Single, s.seine ECHTE PUNKERTRAUMFRAU 18 - ??= erste + real feste Bezieh. , Love, Sex, Zusammenziehen, Fam.-gründung+uvm. + Alles absofort:

(Nun sollte die Telefonnummer kommen, aber die Redaktion hat sich entschlossen, diese nur auf ernst gemeinte Anfragen raus zu geben)

+postalisch + Foto+Adresse+Handynr.-

(mit der Adresse verhält sich das genau so).

Nun lag im gleichen Brief noch eine 2. Kontaktanzeige und da ich mir nicht ganz sicher bin, welche nun für die Printausgabe gedacht ist und welche für "dieses Internet" tippe ich die Andere auch gleich (wörtlich) mit ab:

MEGASÜßER, TREU, LIEBER, ANARCHOPUNKBOY 34 + LANGH. HÜBSCH + GNUFFIG, S.SEIN PUNKWEIB 4 LOVE, FEST BEZ., GEMEINSAME ZUKUNFT + UVM., AB. 18-??, Fam.-gründung, Heirat, Sex+Erotic, Romantic + uvm. RUF AN WENN DU EHRL.+REAL MIT MIR GLÜCKL. WERD´N WiLLSt

(tel.XXXXXXXXX) =MY PUNKERWEIB ERRETTE MIG!!!

Nun ja. Uns aus der Redaktion ist natürlich schleierhaf, warum sich noch kein Punkweib getraut hat, dem süßen Anachoboy zu schreiben. Denn langsam

Ich finde, es ist eine schöne Nachricht, dass eine weitere Männerdomäne zusammen zu brechen scheint. So wurden doch fast alle bekannt gewordenen Amokläufe der letzten Jahre von Männern verübt.

Nach dem Amoklauf an einer Schule in St.Augustin im Jahr 2009, bei der eine Schülerin ihrer Klassenkammeradin den Daumen abschnitt und Molotow Cocktails im Rucksack spatzieren trug, dachten wir alle noch an einen Einzelfall.

Doch jetzt, wo die Amokläuferin aus Lörrach von sich reden lässt, könnte man fast davon ausgehen, dass sich da eine neue weibliche Sportdisziplin entwickelt. Wie kommt es, dass Frauen diesen Sektor nun auch für sich beanspuchen möchten und aus dem Schatten ihrer gewalttägigen Kollegen heraus treten wollen? Vorbei die Zeit,

Ihr kennt das sicher, ihr sitzt vorm Fernseher und in der Ankündigung zur nächsten Boulevardsendung kriegt ihr mit, dass gleich ein "Punker" das Szenario betreten wird. Klar hält man da die Augen auf und ist neugierig, ob es sich wohl um eineN BekannteN handeln wird.

In meinem Fall war es kein "Punker", denn das sind ja meistens eh Fichli, Karl Nagel oder Wendland. Es handelte sich um einen Berliner Skinhead, oder in diesem Fall eher "Ska-Fan", der bei TAFF seine Subkultur mit der der Cosplayer (das sind die, die sich wie Mangos verkleiden) vergleichen sollte.

Bekannt war mir der Junge aus einer alten Frauentausch-Sendung, die wir HIER auch schon mal verlinkt hatten.

Nun sind wir natürlich neugierig. Kennt irgend jemand NICO aus Berlin? Oder ließt du hier vielleicht selbst mit? Meld dich bitte auf alle Fälle bei uns, wir würden dich gern mal zu deinen Erfahrungen als 1. offizieller Medienskinhead interviewn!!

HIER noch die TAFF-Sendung, ich kann sie hier leider nicht einbinden und ihr müsst euch leider auch den Anfangs-Werbespot rein ziehen...ist etwas doof. Der Beitrag ist bei 31:00 Minuten (die vorletzte Etappe) und leider auch nur noch bis Donnerstag online. Also NICO...beeil dich!!

Neben Sarrazin und den Atomkraftwerken wohl eins der beliebtesten Themen der letzten Wochen... zumindest in den Boulevard-Medien:

Wie viel Sex und Freizügigkeit ist in Videoclips erlaubt, ohne dass dabei die Jugend gefährdet wird? Dazu kommt, dass Lady Gaga in ihrem aktuellen Video "Alejandro" nicht nur in Reizwäsche mit einer Horde Jungs tanzt, sondern sich auch noch in einem Latex-Outfit zeigt, das dem einer Nonne ähnelt.

Wer das Vido noch nicht kennt, hier habe ich die (so weit mir bekannte) unzensierte Version entdeckt.

Und hier eine kleine Hausaufgabe fürs Wochenende, falls ihr euch berufen fühlt!

Das Renfield-Fanzine #22,5 wird ein Themenheft mit der Überschrift: Lost in the SÜPERMARKUT, ein Thema, das alltäglicher nicht sein könnte, aber somit auch jeden von uns betrifft.

Das Leben, das Leid, der alltägliche und nicht alltäglich Wahnsinn im Supermarkt.

Egal ob Plus, Netto, Aldi, Penny, beim Kaiser oder total Real – jeden Tag verwenden wir einen nicht unerheblichen Zeitraum dafür, Gitterwägen oder Pappkisten durch gut gefüllte Regalreihen zu transportieren, mit Waren des täglichen Bedarfs zu füllen und dafür am Ende der Schlange Geld zu bezahlen. Um alles, was innerhalb des Supermarktes und drumherum passiert, soll es im Renfield-Themenheft # 22,5 gehen.
Die Form ist dabei frei wählbar – ob Kurzgeschichte, Kolumne, Comic, Gedicht, Kritik, Märchen, Interview oder Fabel, alles ist erlaubt.

Auch thematisch darf es (abgesehen von dem Oberbegriff Supermarkt) weit gefächert sein. Horrorstories in der Schlange an der Kasse, kritische Rezensionen von Milchtüten oder Kekspackungen, Oden an den/die KassiererIn, ein fachlicher Überblick zur Verwendung des Supermarkts im popkulturellen Kontext, erotische Fantasien an der Fleischtheke, Erfahrungsberichte vom Arbeitsplatz zwischen Brotregal und Zigarettensortiment, Träume vom perfekten Ladendiebstahl

oder utopisch-futuristische Beschreibungen des Supermarkts im Jahr 2237 – you got the idea, so do it! Die Textlänge sollte zwischen 0,5 Seiten (ca. 2000 Zeichen) und max. 3 Seiten (12000 Zeichen) liegen.
Deadline: 15.Oktober 2010
Textvorschläge und weitere Fragen richtet ihr einfach per Mail an:
renfield-fanzine[@]hotmail. de
Stichwort „Lost in the SÜPERMARKUT”

Liebe LeserInnengemeinschaft. Dies ist eine Umfrage an euch. Sie verfolgt nicht das Ziel, über irgendwas zu jammern oder sich aufzuregen, sondern soll uns einfach helfen, unseren Arbeitstag sinnvoller zu gestalten und einfach klar zu machen, wo es sich "lohnt" Arbeit rein zu stecken, und wo nicht.

1. es gibt ja immer wieder Artikel, Interviews etc, die ein wenig umfangreicher sind. Macht es für euch Sinn, solche Sachen (zB jüngst den ALF-Artikel) auf die Webseite zu stellen? Oder macht das für euch nur in geprinteter Form Sinn?

2. wenn ihr so abends von Myspace zu Facebook und von der Plastic-Bomb Page über Useless ins Chaospunx-Forum springt....Interessieren euch da ausgiebig recherchierte Sachen überhaupt? Ehrliche Frage, ehrliche Antwort, BITTE! Oder lest ihr hier lieber seichten Blödsinn und kurze, knackige Skandale?

3. und das ist jetzt eher eine Einschätzungsfrage: werden Artikel mit Tiefgang weniger gelesen? Oder einfach weniger kommentiert? Klar, zB bei Amnesty war vielleicht recht schnell alles dazu gesagt, was gesagt werden kann und jedeR verfolgt da die eigene Meinung.... Aber bei vielen "Sinn-Artikel" haben wir uns echt gewundert, warum da keineR was zu zu sagen hat.

4. Liegen wir mit der Einschätzung richtig, dass ihr am liebsten Sachen kommentiert, wo man sich über jemanden aufregen darf? Denn die meist-kommentierten Artikel sind die, wo eine Band, ein Veranstalter oder sonst jemand kritisiert wird... Wenn ja: woran liegt das?

5. Wie sieht das mit den Regionen aus, interessieren die euch? Wie könnten wir sie weiter aufpäppeln und lesenswerter machen...?

Wir danken euch für eure Hilfe! Die Bomben-Redaktion!

Vor einigen Tagen war es so weit, unser Button-Dealer Meineid teilte uns mit, dass er sein kleines, nettes Familienimperium aufgeben wird.

Wie? Keine Buttons mehr im Plastic-Bomb Onlineshop? Keine schlauen Sprüche, klassische Parolen und lustige Motive?

Doch, man konnte uns beruhigen, das ganze Unternehmen bleibt in der Familie, es gibt weiterhin die Möglichkeit Motive aus dem Hause Meineid ordern zu können und/oder eigene Motive auf Buttons anfertigen zu lassen.

Einzelne Buttons bekommt ihr HIER im Plastic-Bomb Onlineshop.

Wenn ihr die bekannten Meineid-Motive mindesten 10X haben wollt ODER eure Band, euer Laden, euer Kollektiv oder euer Taubenzüchterverein eigene Buttons, also mit eurem Logo anfertigen lassen will, schaut mal unter www.influenza-buttons.de!! Die Preise und der Service bleiben gleich.

Vielen Danke an Herrn Meineid für die großartige Zusammenarbeit.

Raumfahrer gegen rechts. Kühe werden zu Lampenschirmen.  Mit dem Kanu durch Schweden. Hätte Rambo hier schlapp gemacht??!  

Aktiv-Urlaub ist erst mal ein schlimmes Wort. Es klingt wie ein Oxymoron. Denn es sind zwei Dinge, die im Grunde genommen nie zusammen ein Bier trinken gehen werden. Wohltat und Drohung zugleich. Wie Schalke und der BVB. Che Guevara und die Waffen-SS. Eisbären und Saunaclubs. Denn der gemeine Faulpelz ist im heiß ersehnten Jahresurlaub nur soweit aktiv, dass er seinen schlaffen Leib auf den nächsten freien Liegestuhl im 3.Welt-Elend seiner Wahl schleift. Oder im 3-Sterne Luxusbunker die Schlacht ums Büffet mit überfülltem Teller gewinnt.

Nun denn, bereits vor 2 Jahren haben meine Freunde von IMPACT RECORDS und ich an einer ganz und gar geheimen Mission gebastelt, um dem Elch den Punkrock beizubringen. Aktiv-Urlaub, ha !!!! Eine monumentale Kanutour durch Schweden muss her ! Captain Andy schafft es dann von den 730 zur Verfügung stehenden Tagen gleich 720 verstreichen zu lassen, um auf den letzten Drücker eine geeignete Tour zu buchen. Diese soll natürlich möglichst gefahrenreich, abenteuerlich sowie bis ans Ende aller Geschichtsbücher unvergesslich werden. Es gilt in Regionen totaler Abgeschiedenheit vorzudringen, in die im Idealfall noch nie ein Mensch oder Weltraumbürger seinen Springerstiefel gesetzt hat. Auf der anderen Seite gilt es natürlich den weicheirigen und beinahe gänzlich untrainierten Großstädtern die ein oder andere Hintertüre zurück in die Zivilisation offen lassen. Harakiri und Selbstmordattentate überlassen wir liebend gerne den Trotteln dieser Welt. Und wer hat schon Bock sich friedlich schlafend vom Bären aus einer Hängematte fressen zu lassen, wie es dem Onkel von DÖDELHAIE Gitarrist Axel in Kanada passiert ist...?

Das mit den Festivals geht ja jetzt hier Schlag auf Schlag!

Kommendes Wochenende ist das Back to Future dran, das jetzt auch wieder in Glaubitz statt findet.

Großartiges Festival, großartige Veranstalter, großartiges Bands! Lest zum Beispiel hier auf der Seite das Interview, das Basti mit the Oppressed geführt hat, die einen ihrer wenigen D-Land Gigs auf dem Back to Future abliefern werden.

Hier noch ein paar Fragen an Daniel, einen der beiden Hauptverantwortlichen:

Na, wie siehts aus, seit ihr fertig mit der Orga oder ist jetzt der Zeitpunkt, wo noch 1000 Kleinigkeiten kommen, mit denen keiner gerechnet hat...?

Daniel: Die Grundorganisation steht bereits seit Wochen, alle benötigten Festivalmedien sind bestellt und heute gehts mit der Crew das erste Mal auf dem Gelände zur Sache. Bauzäune stellen und Abplanen sowie Festivalzelt (zweite Bühne) aufbauen, sind die Tagesaufgaben für heute und morgen. Natürlich kommen noch jede Menge Kleinigkeiten hinzu, die bewältigt werden müssen...aber nach Arbeitsplan wird das Gelände Donnerstag Nachmittag stehen, sodass wir die frühzeitig angereisten Besucher Abends schon mit DJ und kühlem Bier empfangen können.

Mal schauen, ob uns etwas erwartet, womit wir im Vorfeld nicht gerechnet haben...durch die jahrelangen Erfahrungen hoffen wir aber alles erfasst zu haben.

Die Frage, die sicher viele interessiert:
Was darf mit aufs Gelände, was darf mit auf den Zeltplatz?
Dosenbier, Glas, Hunde, Autos, ....
Und was bleibt am Besten komplett zu Hause?


Baby, eine krasse Überdosis Chili ist der Vater!

Man wird nicht jünger, schöner sowieso nicht …
Wie kommt ein Mann in der Blüte seines Lebens zu einer solchen Erkenntnis? Wer jetzt vermutet ich war auf einem Selbstfindungstrip zum Gipfel des Mount Everest oder bin durch eine trostlose Eiswüste gewandert und habe dort die erbarmungslose Seite von Mutter Natur kennenlernen dürfen, der liegt ziemlich falsch.
Was mich zu der Aussage getrieben hat, war viel heftiger, schonungsloser und härter als alles was man sich vorstellen kann!
„Halt’s Maul und sag an was Sache ist!“ … O.k. ihr wollt es ja nicht anders:
3 Tage mit meinen Expeditions- respektive Bandkollegen auf engstem Raum, extrem kurze, gas- und schnarchgeschwängerte Nächte, kleine und große Biere und etliche Kilometer durch 4 Länder!

Juhu, Juhu, die Plastic-Bomb Webseite feiert ihren 1. Geburtstag!!
Wir alle freuen uns, dass die Seite in den letzten 12 Monaten so großartig angenommen wurde!
Wir nutzen den Anlass um mal ein paar Worte über unsere redaktionelle Arbeit, die Community und die Beteiligung zu sagen.


Für Artikel auf der Startseite sorgen derzeit Micha, Basti, Karsten, Swen und Ronja. RegionalreporterInnen haben auch die Möglichkeit, eine für die ganze BRD wichtige Meldung dort einzustellen, allerdings nach Rückfrage.
Die Artikel handeln von Musiknews, Politinfos, persönlichen Einschätzungen und natürlich auch nem Haufen Blödsinn, der uns innerhalb der Redaktion und in unserem täglichen Leben so einfällt.
Es ist so (und wird auch immer so bleiben) dass wir keine Infos von Promo- oder Plattenfirmen hoch laden, wo uns die Band nicht persönlich interessiert. Genau wie bei Interviews: ein persönliches Interesse an der Band bleibt absolute Voraussetzung, Gefälligkeitsjournalismus fuck off!

Die Frage, wie ein Artikel, bzw ein Interview oder eine Kolumne bei unseren LeserInnen ankam, ob es gefallen hat, ob noch Fragen offen sind oder Missverständnisse entstanden sind, stellen wir RedakteurInnen uns nur all zu häufig.

Meistens kommt keine direkte Reaktion, nur selten sprechen Leute uns oder die Personen, in denen es in den Artikeln oder Interviews geht an oder schreiben gar mal einen Leserbrief. Wenn es Rückmeldungen gibt dann höchstens in irgendwelchen Foren, wo einzelne Aussagen oder Argumente meist vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen werden oder einzeln zerpflückt, ohne dass der/die RedakteurIn oder die Band oder die zu interviewende Person dazu nochmal Stellung nehmen können.

Aber manchmal gibt es auch Ausnahmen: Gestern erhielt ich von unserem Leser Bussi-Bizarr (wie er sich auch in der community nennt) einen Leserbrief in dem er mit mir und den Dorks (deren Sängerin Lizal ich in der letzen Herstory vorstellte) hart ins Gericht geht. Die Dorks äußerten sich umgehend zu den Vorwürfen: