Geschrieben von: Basti Montag, den 06. August 2012 um 00:21 Uhr
Naturgemäß ist bei derartigen Silberlingen sicher nicht immer alles Gold was glänzt. Dazu ist neben der in der Regel von Beitrag zu Beitrag mehr oder minder schwankenden Qualität auch bisweilen eine gewisse stilistische Diversität der Interpreten mit dran Schuld. Letzten Endes ist der entscheidende Faktor, welcher aller Wahrscheinlichkeit in der Regel zum Erwerb derartiger Sampler führt, wohl doch das Preisleistungsverhältnis. Jeder Jeck ist zwar bekanntlich anders und Ska und Artverwandtes ist ja auch ein recht weites Feld, aber unterm Strich mit Sicherheit qualitativ immer ne durchaus mehr als faire Angelegenheit, diese inzwischen schon alteingesessene (vom Labelchef selbstpersönlich liebevoll zusammengestellte) Sampler-Reihe. Auf der Skannibal Party Numero 11 feiern insgesamt 22 mehrheitlich zumeist noch weniger bekannte Vertreter der guten, alten Schluckaufmusik zusammen. Die Interpreten stammen dabei aus so unterschiedlichen Ländern wie Deutschland, Polen, Spanien, Italien, Frankreich, den Vereinigten Staaten, Kanada, Ecuador und Argentinien. Es gibt hier wirklich einiges dolles zu entdecken, nicht nur für Ska-Frischlinge. Meine persönlichen Anspieltipps wären die großartigen ONE DROPPERS vom Stiefel (schöner oldschool SKA) mit „Shake Your Legs“ (wer da nicht mit dem Beinen wackelt sollte wirklich mal nach unten gucken ob noch alles dran ist), UPSTTEMIANS aus Spanien mit „Agree“ (I agree dat der Gesang geil ist, auch wenn der alles andere als gewöhnlich ist) und die MIGHTY FISHERS aus Ungarn mit ebenfalls schönem, aber in diesem Fall weiblichen Gesang. Ist aber noch einiges anderes mit drauf, was ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist und für ne Hand voll Euronen kann man hier garantiert nüscht viel verkehrt machen.(www.madbutcher.de) -Basti-

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