Geschrieben von: Basti Sonntag, den 19. Februar 2012 um 20:53 Uhr
Sehr, sehr Bläser lastige Angelegenheit. Ist aber, auch wenn es sich im ersten Moment so anhören mag wirklich kein Stück negativ gemeint. Tommy Tornado gilt nicht umsonst vielerorts als bester Saxophonist seiner Zunft. Größtenteils geht es hier rein instrumental zur Sache (7 der 3 Songs sind mit ohne Gesang). Erwähnenswert hierbei wäre auch noch, dass die Platte eher an so Klamotten wie das NEW YORK SKA-JAZZ ENSEMBLE oder die SKATELITES erinnert (bei Herrn TORNADO allerdings noch mit lecker Reggae & Rocksteady angereichert). Hier gibt es nämlich (obwohl weitestgehend instrumental) keinen Weißbrot-Dub für schmierige Sozialpädagogen-Hippies, welche sich nicht daran erinnern können, wann sie das letzte mal nicht bekifft waren, sondern modernen Reggae & Ska, der sich zwar gewaschen hat, aber sich doch auch stets seiner Wurzeln in den 60ern bewusst ist. Insgesamt aber nicht so arg retro, wie vieles was sonst so dieser Tage erscheint. Die Auswahl der Gäste, welche bei drei der Songs den Gesangspart übernehmen durften, steht auch eher für eine gewisse musikalische Offenheit des Meisters (unter andrem ein afrikanischer Sänger namens Ebou Gaya Mada), als für selbst auferlegte künstlerische Restriktionen. Von vorne bis hinten sehr coole & relaxte Angelegenheit, was nicht heißen soll dat man nicht dazu tanzen könnte... (www.porkpieska.com) -Basti-

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