Geschrieben von: Ronja Montag, den 06. Mai 2013 um 12:14 Uhr
Wie bereits angekündigt, werden wir auf dem Ruhrpott Rodeo mit einem Plattenstand vertreten sein. Damit ihr uns erkennt, haben wir schon mal ein Foto für euch gemacht.
Zu den Fakten: Ihr könnt euch eure aktuelle Bestellung aufs Rodeo mitbringen lassen uns damit Porto sparen. Legt bitte dazu DIESEN Artikel mit in den Warenkorb eurer Bestellung und schreibt ins Kundenfeld und/oder via email, dass ihr den Kram nicht am Büro, sondern am Rodeo-Stand holen wollt.
Um sicher zu gehen, dass wir eure Bestellung vollständig mitbringen können (dh falls WIR noch was beim Händler bestellen müssen) solltet ihr die Bestellung spätestens am Sonntag den 12.Mai abschließen.
Die Terrorgruppe in weißem Vinyl ist schon fast ausverkauft. Wir werden noch ein paar Letzte am Rodeo-Stand dabei haben (also vorm offiziellen Release-Termin) doch wenn ihr ganz sicher gehen wollt, dass ihr noch das weiße Vinyl kriegt, solltet ihr so bald wie möglich im Shop bestellen.
Auch wichtig:
Geschrieben von: Philipp Donnerstag, den 07. März 2013 um 10:44 Uhr
Berlin gilt gemeinhin als weltoffene tolerante Metropole und als Zentrum linksalternativer Lebensform in Deutschland. Das dieses Image nur vornehmlich auf die zentralen und angesagten Bezirke zutrifft, wissen nur informierte AntifaschistInnen und aufmerksame LeserInnen der lokalen Hauptstadt-Blätter. Gerade in den Randbezirken Berlins machen sich Nazis breit, organisieren sich und üben Gewalt aus – eben genau da, wo es weniger bis keinen Widerstand gibt. Ein trauriges Beispiel ist der Ortsteil Schöneweide im Bezirk Treptow-Köpenick im Osten der Stadt. Im traditionsreichen Arbeiterbezirk besteht eine aktive Neonaziszene mit festen Strukturen, die sich dort zu festigen droht.
Genau dort organisiert das Bündnis Gemeinsam gegen Nazis mit Unterstützung von Kein Bock auf Nazis am 30.4. eine Demo mit anschließendem Open-Air-Konzert mit ZSK, Irie Révoltés, Atari Teenage Riot (DJ Set), Berlin Boom Orchestra und einer „feinen“ Überraschungsband, wie es heißt. Natürlich bei freiem Eintritt. Warum dann und da erklärt Joshi von ZSK im kurzen Interview.
Geschrieben von: ronja Dienstag, den 19. Februar 2013 um 14:00 Uhr
Slime haben sich entschieden. Und zwar dass sie ihren gesamten Backkatalog, also alle bisher erschienenen Alben nochmal raus bringen. Und zwar selbst.
Auf dem Bandeigenen Label "Slime Tonträger" erscheinen die legendären Scheiben als Doppel LP. Ihr werdet nämlich alle Songs, die zuletzt nur auf den CDs als Bonustracks zu finden waren, nun auch auf Vinyl kriegen.
Ihr könnt die Scheiben: alle gegen alle, Schweineherbst, Viva La Muerte, Yankees raus, live-pankehallen und s/t ab sofort bei uns in Onlineshop für 18,90 Euro vorbestellen. Der Liefertermin (!) ist Freitag der 8.MärzGeschrieben von: Ronja Freitag, den 15. Februar 2013 um 11:37 Uhr
"VISIONS ist das Magazin für alle, die Musik mit Leidenschaft erleben" so heißt es. VISIONS war aber auch als Sponsor des "with full force Festival" vorgesehen. Das hat das Magazin aber jetzt, wo bekannt wurde dass das Full Force die umstrittene Band Frei.Wild ins LineUp genommen hat, abgesagt.
Dass Frei.Wild beim Full Force 2013 auf der Bühne stehen sollen, hat schon enorme Diskussionen im Internet ausgelöst. Die Veranstalter schreiben dazu "Gehasst und geliebt – das trifft es perfekt. Wir stehen für Toleranz, beteiligen uns nicht an Hexenjagden und freuen uns, Euch die Band zum Jubiläum erneut präsentieren zu könne [...]". Das sehen zum Glück viele Menschen anders. Doch wirklich Druck auf die Veranstalter kann nur ausgeübt werden, wenn mehr Sponsoren ihr Geld aus der Sache raus ziehen, wenn Bands ihre Auftritte absagen und Gäste ihre Karten zurück geben.
Hier die Pressemitteilung vom Visions-Zine:
"Völkisches Gedankengut auf einem Festival für alle: Mit Frei.Wild hat das With Full Force eine Band bestätigt, die sich mit nationalistischen Tendenzen in der Mitte der Gesellschaft positioniert. VISIONS will das nicht unterstützen und zieht sich deshalb aus der Präsentation des Festivals zurück.
Geschrieben von: Ronja Freitag, den 28. Dezember 2012 um 15:35 Uhr
Die Räumung des Bambule-Wagenplatz in Hamburg ist jetzt genau 10 Jahre her.
Zu diesem traurigen Jubileum hat Andi Lirium seine Graphische Novelle "Bambule" zum freien Download online gestellt.
Sie handelt von seinen eigenen Erlebnissen rund um die Räumung + ein bißchen erfundenem Herzschmerz. Ihr könnt das Werk HIER runter laden. Ist n bißchen schwierig am Rechner zu lesen, am besten das Fenster über die Bildschirmbreite aufziehen und auf ein Drittel der Seite ranzoomen. Und dann runterscrollen -nur so als Tip.
Andi, erzähl mal ein paar Worte zu deinem neuen Werk! Wie lang hast du dran gearbeitet, worum gehts und basiert die Story auf einer wahren Geschichte?
Also ich stell Sachen immer erst online, wenn sie fertig sind. Das kann bis zu einem Jahr dauern, bis ich die nächste Geschichte fertig hab. Und die wird auch nicht so politisch werden.Bambule handelt im Prinzip von meinen Erlebnissen rund um die Räumung 2002.
Die Rahmenhandlung bildet eine Liebesgeschichte, die ich mir ausgedacht habe. Ich hatte nie wirklich eine Affäre mit einem der Wagenleute. Aber der ganze Rest ist mehr oder weniger wahr.
Geschrieben von: Michaela Alexandra B Freitag, den 21. September 2012 um 09:31 Uhr
In Chemnitz ist die Grauzonendiskussion wieder voll da. Hier ein Gastbeitrag und eine Ankündigung von Michaela Alexandra B. aus Chemnitz:
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"Mal laut zu sagen, wo du stehst, ich weiß, das macht dir angst. Und so zeigst du dich nie in deinem Skinhead-Wunderland! ("Stomper 98": "In dieser Zeit")
Grauzone. Das wohl am heißesten diskutierte Thema seit dem Roten Hetzpamphlet.
Auch in Chemnitz ist diese Diskussion immer wieder am Kochen. Die jüngste Auseinandersetzung entstand Anfang des Jahres rund um das Thema „Stomper 98“, die am 05. Mai 2012 einen Platz für ihre „A Voice Of A Generation“-Tour im AJZ erhalten wollten.
Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 23. August 2012 um 10:06 Uhr

Latest News vom Anitfacamp in Dortmund: Das Camp findet jetzt definitiv im Tremoniapark statt.
Schaut euch nochmal das Programm an und kommt zahlreich (nicht nur zu den Konzerten).
Morgen (Freitag) wird Tags über aufgebaut, um 19uhr gibt es das Eröffnungsplenum und Samstag gehts um 12uhr mit der Auftaktdemo in der Innenstadt los. Das Camp dauert bis einschließlich Sonntag den 2.September.
An dieser Stelle gibt es keine Parolen, jedeR müsste inzwischen mitbekommen haben wie die Situation in Dortmund ist. Das Camp ist bundesweit organisiert, dh nicht nur eine regionale Sache- aber logistisch mit Sicherheit am richtigen Fleck.
Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 07. August 2012 um 12:05 Uhr

TheSlackers sind auf Tour, in NRW spielen sie sogar direkt 2 Konzerte.
Termine sind:
14.08.2012 / Stone im Ratinger Hof – Düsseldorf
22.08.2012 / Musikbunker - Aachen
Plastic Bomb verlosen zusammen mit Beer&Music pro Show 1x 2 Tickets. Schreibt bis Freitag den 10.August um 13uhr eine email an ronja[at]plastic-bomb.de oder an Ronja in der Plastic Bomb Community mit dem Betreff "the Slackers" und ob ihr lieber die Karte für Düsseldorf oder für Aachen gewinnen möchtet.
Hier noch der Text zur Tour:Geschrieben von: Ronja Montag, den 14. Mai 2012 um 08:48 Uhr
Kim von Vegan Wonderland müsste mittlerweile vielen ein Begriff sein. Seit vielen Jahren kocht sie sich durch sämtliche Festivals und Voküs und seit einiger Zeit auch durch Hochzeitscaterings und andere Großveranstaltungen. Außerdem betreibt sie mit der Vegan Wonderlang Crew einen veganen Supermarkt, ein Cafe und natürlich den Onlineshop.
Kim war in den letzten Monaten in vielen Medien präsent, darunter nicht nur Szenemagazine, sondern auch Mainstreammedien wie Tageszeitungen, Regionalsender und sogar in einigen Beiträgen bei den Privaten, zB in der Sendung Galileo.
Nun hat Kim der Bildzeitung Ruhrgebiet ein Interview gegeben, was bei Facebook eine riesige Diskussionswelle los trat. Viele Menschen dort waren der Meinung, dass dies ein sinnvoller Schritt war, um Veganismus bei den "normalen Menschen" bekannter und sympatischer zu machen, Andere hingegen übten scharfe Kritik an Kim, da die Bildzeitung ja nicht nur innerhalb der Punkszene als Hetzblatt bezeichnet wird, mit dem man am Besten überhaupt nicht redet.
Auch innerhalb der Plastic Bomb Redaktion gab es Diskussionen, schließlich ist Kim seit vielen Jahren mit uns befreundet und kocht 2012 nicht zum ersten mal auf der Plastic Bomb Party. Die ganze Diskussion ist jetzt ungefähr 3 Wochen alt und mit diesem Abstand bat ich Kim, hier einige Interviewfragen zu beantworten, wozu sie auch gerne bereit war, um ihre Meinung zum Thema "Interview in der Bild Zeitung" nochmal etwas ausführlicherzu sagen. Vielen Dank dafür! Das Bild-Interiview könnt ihr übrigens HIER nachlesen. Und hier gehts weiter mit unseren Fragen:Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 05. April 2012 um 08:53 Uhr
Günter Grass hat sein Köpfchen aus der Versenkung hoch gestreckt und die Welt mit einem Gedicht schockiert. Seit Tagen wird in den Medien "was gesagt werden muss" heiß diskutiert.
Was sagt ihr denn dazu? Musste das gesagt werden? Sind die Vorwürfe, das Gedicht habe antisemitische Inhalte, gerechtfertigt? Oder wird einem das immer um die Ohren geknallt, wenn man es wagt, Israel zu kritisieren? Darf man Israel, seine Politik und seine Einwohner kritisieren?
Hier noch das Gedicht in voller Länge, damit wir alle wissen, worüber wir reden:
„Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind. Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.Geschrieben von: Ronja Montag, den 12. März 2012 um 09:51 Uhr
Wie in diversen internetmedien zu lesen war hat das irakische Innenministerium vor kurzer Zeit die Jugendlichen, die sich der Emo-Subkultur zugehörig fühlen als "Satanisten" bezeichnet und die Sittenpolizei des Landes angewiesen, "das Phänomen zu beseitigen".
Darauf hin gab es Besuche an Schulen uä, um die Jugendlichen mit Flugblättern zu warnen, ihre "schmutzigen Gewohnheiten" abzulegen, ansonsten würde sie „die Strafe Gottes durch die Hand der Mudjaheddin“ ereilen.
Inzwischen gibt es Meldungen von bis zu 100 Emos, die innerhalb der letzten 3 Wochen auf den Straßen irakischer Städte getötet wurden. Sie wurden zu tode geprügelt oder gesteinigt. Die Täter waren lt Medienberichten Mitglieder ultrareligiöser schiitischer Schlägertrupps namens „Brigaden des Zorns“.
Die Behörden bestreiten die Morde, schiitische Geistliche verurteilten die Übergriffe und nannten die Emos eine „Plage für die Gesellschaft", sagten aber, das Problem müsse auf legale Art gelöst werden.
Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 15:12 Uhr
"Niemals vergessen ...Erinnern heißt kämpfen!"... heißt es in einem Song von "What we feel", einer der bekanntesten
ehemaligen Hardcore-Kapellen in Russland, deren Mitglieder sich
konsequent gegen den Nazi-Terror stark machen.
Der musikalische Aufruf der Band ist allen Menschen gewidmet, die in
Russland von militanten Nationalisten attackiert wurden. Die mit den
Musikern befreundete Düsseldorfer HC-Band MyTerror griff das Stück
jüngst auf, um pünktlich zum 19. Januar "My Nezabudem" (so der
Originaltitel) in neuer Fassung hörbar zu machen.
Am 19.Januar 2012 wird nun das dritte Jahr in Folge russlandweit sowie
in verschiedenen anderen Ländern dazu aufgerufen gegen Nazi-Terror,
Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Nationalismus Position zu
beziehen. Hintergrund der Proteste ist die Erinnerung an die Ermordung
des 34-jährigen Stanislav Markelov und der 25-jährigen Anastasija
Baburova: Auf offener Straße nur wenige hundert Meter vom Kreml
entfernt, wurden der Menschenrechtsanwalt und die Journalistin am
helllichten Tag des 19. Januar 2009 von einem Mitglied einer Nazi-Terror
Zelle erschossen.
Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 08. November 2011 um 10:48 Uhr
Viele haben sicher schon davon gehört, dass in Köln vor einiger Zeit ein Haus besetzt wurde und dass seit dem das Heck-Meck zwischen den BetreiberInnen des AZ-Köln, der Sparkasse und der Stadt Köln hin und her geht. Wer´s nochmal genau lesen will: HIER
Um eine drohende Schließung abzuwenden, brauchen die AZ-Menschen eure Hilfe. Ihr braucht dazu noch nicht mal vor die Tür zu gehen, könnt das ganz einfach von eurem Computer aus erledigen. Hier der offizielle Text:
Aufruf zu einer online Soliaktion zum Erhalt des AZ
"Wir, als autonomes Zentrum, sind in letzter Zeit vermehrt mit "Bürgerlichkeit" und "Demokratie" konfrontiert:
- Nicht bloß, dass wir einen Nutzungsvertrag nach bürgerlichem Recht
abgeschlossen haben und mit dem "ehrenamtlichen" Betrieb und den zahlreichen Arbeiten am AZ keinem Bürger auf der Tasche liegen.
- Es fordert uns zuletzt der Kölner Stadtanzeiger dazu auf die
demokratischen Spielregeln zu beachten und doch bitte ohne Widerworte den Volksvertretern der bürgerlichen Parteien dabeizuzusehen, wie sie beschließen, dass das Autonome Zentrum Köln abgerissen werden soll. LINK
Geschrieben von: ronja Montag, den 16. Mai 2011 um 13:16 Uhr
Noise and ResistanceD 2011, 87 min, Dokumentarfilm von Julia Ostertag und Francesca Araiza Andrade
Es geht auch anders. Kommerz, Kapital und Konsum sind keine unumstößlichen Notwendigkeit unserer Gegenwart. Dass man mit dieser Meinung nicht allein sein muss, zeigen Francesca Araiza Andrade und Julia Ostertag in ihrem wütenden und mitreißenden Dokumentarfilm „Noise and Resistance“.
Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 04. Januar 2011 um 14:15 Uhr
Endlich einmal ein Hauch von Sommer! Hier schon mal alle mir bekannten Festival-Daten für 2011!
Wer weitere Ankündigungen hat kann die entweder kommentieren, oder mir als PN schicken, dann nehm ich sie in die nächste Festival-Newsmeldung mit auf!
4. und 5. März: Sunny Bastard Festival, Turbinenhalle Oberhausen sonofabastard.de
5. März: Battle of the South, Kantine Augsburg www.alter-lan.de
1. bis 3. April: Punk and Disorderly in Berlin www.punk-disorderly.de
29. und 30. April: Human Parasit Festival, Hafermarkt Flensburg myspace.com/aparasiteslife
3. und 4. Juni: Atomsmasher Festival, Chemiefabrik Dresden myspace.com/connysatomsmasherfest
11. und 12. Juni: Ruhrpott Rodeo, Hünxe myspace.com/ruhrpottrodeo
24. und 25. Juni: Punk Illegal, Munkedal Schweden myspace.com/punkillegal
30. Juni bis 3. Juli: New Direction Festival, JuHa Herrenberg myspace.com/newdirectionfestival
Geschrieben von: Ronja Freitag, den 24. Dezember 2010 um 15:30 Uhr
Vielleicht haben einige von euch schon die Anders Leben Rubrik in der aktuellen Bombe gelesen. Es geht um Mexico. Im Heft hat unser Freund Martin ein Interview mit Menschen aus dem Z.A.M. Freiraum in Mexico Stadt und einen Bericht über seine 6 Monate als Menschenrechtsbeobachter in Chiapas beigesteuert. Da wir die Geschichte im Heft leider nicht im ganzen Umfang drucken konnten habt ihr hier die Möglichkeit, nochmal alles in Ruhe zu lesen.
Plastic-Bomb bedankt sich bei Martin für die viele Arbeit und die umfassende Recherche und entschuldigt sich nochmal, dass es so lang gedauert hat, bis wir das hier auf der Seite veröffentlicht haben!
Gelebter Widerstand - selbstbestimmt, bewundernswert und bedrohtAls Menschenrechtsbeobachter in Chiapas / Mexiko
Anfang 2010 war ich fast 6 Monate als Menschenrechtsbeobachter im mexikanischen Bundesstaat Chiapas tätig. Dort hat sich am 1. Januar 1994 die linke, vor allem von Kleinbäuer_innen getragene Guerilla EZLN („Zapatistische Armee der nationalen Befreiung“) erhoben. Diese hatte sich in den Jahren zuvor Stück für Stück aus den Bewohner_innen zahlreicher Dörfern gebildet. Die Zapatistas, wie sich die Mitglieder dieser widerständigen Gemeinden nennen, wollten sich mit ihrem
Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 30. November 2010 um 11:56 Uhr
Wir haben vor einiger Zeit davon berichtet: Das Archiv der Jugendkulturen ist von der Schließung bedroht, wenn nicht innerhalb kurzer Zeit eine große Summe an Spendengeldern zusammen kommt. Dann folgte tatsächlich die erfreuliche Nachricht "wir haben´s geschafft, das Arichiv ist gerettet!"
Wie es dazu kam, ob die Freude von langer Dauer ist und welche Änderungen im Archiv vorgenommen werden, hat mir Archiv-Mitglied Corinna erklärt:
Es ist wahr, dass wir durch zahlreiche Spenden die angestrebte Summe von 100.000 € zusammenbekommen haben, um nun eine Stiftung gründen zu können. Durch die Stiftung werden wir in ein paar Jahren (hoffentlich) in der Lage sein, unsere Grundkosten zu decken und wenigstens eine oder zwei hauptamtliche Stellen einzurichten, um so den Fortbestand des Archiv zu sichern. Denn bis heute erhält das Archiv der Jugendkulturen zwar viel Lob und immer mal wieder Preise für seine Arbeit, jedoch keinen Cent Regelförderung. Seit unserem 12-jährigen Bestehen arbeiten wir mit auf Zeit geförderten Stellen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Und immer wieder muss der Leiter des Archivs, Klaus Farin, privates Geld aufbringen, um die laufenden Kosten zu zahlen. Da das auf Dauer so nicht weiter gehen kann, hat sich das Archiv für die Stiftungsgründung entschieden, für die nun die Weichen gestellt sind.
Wie kam’s denn nun genau dazu? Anonyme GönnerInnen? Werbeverträge?
Oder einfach nur die Solidarität der Spendenden?
Der angestrebte Betrag von 100.000 € ist durch Spenden von Vereinen, Stiftungen, Universitäten und zahlreichen Privatpersonen, die unsere Arbeit schätzen und für unterstützenswert erachten, zusammen gekommen. Insgesamt spendeten mehr als 1250 Menschen und Institutionen Geld für das Fortbestehen des Archivs. Darunter 857 Spenden bis zu 50,- €.
Geschrieben von: Ronja Montag, den 11. Oktober 2010 um 15:05 Uhr
Eigentlich kennen wir Banksy ja in erster Linie von wundervollen StreetArt Werken, über die wir immer kichern können. Schließlich werden unsere Lieblingsthemen wie Gentrifizierung, Kapitalismus, Polizei usw vorgeführt und lächerlich gemacht. Was sagt ihr denn zu diesem hier?
Hier noch ein paar andere Bilder, die ihr vielleicht schon kennt:
Geschrieben von: Ronja Freitag, den 08. Oktober 2010 um 16:12 Uhr
Das Thema ist längst nicht mehr neu und es gibt leider noch immer keine wirklich positive Entwicklung. Wir möchten uns trotzdem an der Berichterstattung beteiligen, um dem Thema eine möglichst große Öffentlichkeit geben.
Am 28. Juli 2010 trafen sich über 200 junge AntifaschistInnen und AnarchistInnen vor dem Gebäude der Stadtverwaltung in dem Moskauer Vorort "Chimki", um eine Spontandemo zur Erhaltung des Waldes in Chimki durchzuführen. Der Wald sollte einige Tage später (aus Geschäftsinteressen heraus) gerodet werden, der Konflikt um die Rodung dauert schon seit Jahren an.
Währen der Demo gingen wohl mehrere Fensterscheiben zu Bruch, daher erhielt sie in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit. Die Behörden reagierten mit Repressionen. Am Tag nach der Aktion wurden zwei bekannte Aktivisten verhaftet, Aleksej (Aljoscha) Gaskarow und Maxim Solopow. Ihnen drohen nun bis zu 7 Jahre Haft wegen Vandalismus, und das obwohl keinerlei Beweise für ihre Beteiligung an einer Straftat vorliegen.
Allerdings gehören die Beiden zu den
Geschrieben von: Ronja Freitag, den 27. August 2010 um 09:39 Uhr
Die Geschichte der Österreichischen TierrechtlerInnen zieht sich seit über zwei Jahren.
Dank des massiven Medienrummels und der zahlreichen Infoschreiben konnte kaum jemand das
Thema ignorieren und so erfuhren die AktivistInnen in den letzten Monaten jede Menge Unterstützung.
Doch es reicht noch längst nicht, der Prozess gegen die 13 Personen hat gerade erst begonnen.
Der Vorwurf lautet: Bildung und Beteiligung an einer "kriminellen Organisation" nach §278a, so wie verschiedene Straftatbestände wie Sachbeschädigungen, Brandstiftungen etc.
Das Außergewöhnliche an der ganzen Geschichte ist die Härte, mit der gegen die Beteiligten vorgegangen wird und die Intensität, mit der eine Gruppe TierrechtlerInnen systematisch über Monate hinweg durchleuchtet und überwacht wurde, um ihnen am Ende einen unverhältnismäßig harten Tatvorwurf präsentieren zu können und die Absurdität der Vorwürfe, mit denen die AktivistInnen überzogen wurden. Zum Beispiel, dass ihre Aktionen eine "Veganisierung der Gesellschaft" herbei führen sollen. Die Fragen, ob so etwas auch in Deutschland passieren könnte, ob sich solche Methoden auch auf andere Bereiche politischer Arbeit ausdehnen könnten und ob da vielleicht eine ganz neue Art von Tatvorwurf und Beweisführung konstruiert wird, dürft ihr euch gerne selbst stellen!
Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 24. August 2010 um 10:12 Uhr
Amnesty International ist eine politische organisation die sich ausschließlich durch Spenden finanziert, um ihre Unabhängigkeit zu wahren.
Der Großteil der Arbeit von Amnesty bezieht sich auf Länder, in denen Meinungsfreiheit nicht besonders groß geschrieben wird und kümmert sich dort um Menschen, die ohne Anklage in Haft genommen werden, einfach verschwinden oder gewaltsam mundtod gemacht werden. Die Unterstützung erfolt durch Anwälte, Briefe und Gespäche mit Regierungsvertretern. Und durch Öffentlichkeitsarbeit, um die Betroffenen aus der Anonymität zu holen und weltweit auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen.
Für und gegen Amnesty sprechen eine Reihe von Argumenten, zum Beispiel dass große Mengen an Geldern für Werbung drauf gehen- doch im Gegensatz dazu steht, dass genau das ja das Konzept ist: eine Öffentlichkeit zu schaffen, um auf Missstände aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen damit zu konfrontieren.
Ein weiteres Argument ist, dass viele Leute Amnesty-Förderer werden, monatlich Geld bezahlen und sich dann mit einem ruhigen Gewissen auf die Couch zu legen, weil man ja schon so viel für die Menschheit tut.
Geschrieben von: Ronja Freitag, den 30. Juli 2010 um 08:33 Uhr

Die Infos für das Antifa-Camp im Rheinland sind online! Informiert euch unter www.antifa-camp.de über das Programm, den Ablauf und Details zur Anmeldung!
Das Camp beginnt am Mittwoch, den 18. August und geht bis zum Sonntag, den 22. August.Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges Programm mit vielen Workshops und Diskussionsrunden. Mit dabei sind wieder Angebote zu Themen wie Antifaschismus, Militarismus, Sexismus, Kapitalismuskritik und vieles mehr. Auch praktische Tips für die Arbeit vor Ort, Kultur, Party und Zeit für den Austausch mit "alten Hasen" und Leuten und ganz neu dabei sind, werden nicht zu kurz kommen.
Achtung: Um die Planung zu erleichtern ist es wichtig, dass sich so viele Mensch wie möglich schon jetzt anmelden! Dies könnt ihr auf der Seite des Camps tun.
Wer sich nicht online anmelden möchte, kann in verschiedenen Städten direkt Karten kaufen. Vorverkaufsstellen gibt es in Bonn, Leverkusen, Köln und Dsseldorf. Infos dazu bekommt ihr auf den Internetseiten der jeweiligen Antifa Gruppe vor Ort.
Geschrieben von: karsten Donnerstag, den 22. Juli 2010 um 17:55 Uhr
Am 6 Juni 2010 entging unser Freund Marko S. und Cruz Negra Anarquista (ABC)- Aktivist nur knapp einem Mordversuch kurz vor seiner Haustür in Bogota/Kolumbien.
Dies war nach einem weiteren Mordversuch am 22.5.2010 an MARCO ROMERO, Aktivist der NGO “CODHES”,der 2 Mordversuch an einem Aktivisten für Menschenrechte während des Präsidentschaftswahlkampf in Bogota. Er reiht sich in eine Reihe von Morden und Bedrohungen von AktivistInnen ein.
Am 6.Juni 2010 wurde unser Freund und CRUZ NEGRA ANARQUISTA (ABC)- AKTIVIST MARKO S. aus BOGOTA/KOLUMBIEN, Opfer eines Mordversuches. Am späten Abend wurde er in der Nähe seiner Wohnung von drei Männern in einem militärgrünen Jeep Typ „Chevrolet“ zuerst angeschrien („Wir machen dich alle, du Hurensohn!“, dann angegriffen und geschlagen sowie mit mehreren Messerstichen so schwer verletzt, dass er nach Aussage des behandelnden Notarztes fast verblutet wäre. Desweiteren zerschlugen sie eine Flasche auf seinem Kopf und schlugen ihm mit einem Knüppel immer wieder ins Gesicht und in den Rücken. Die Stichwunden sind bis zu 4 cm tief und an Rücken sowie unter der linken Achsel angesiedelt, was vermuten lässt, dass man ihn wohl töten wollte. 15 min später wurde er von einem Comp@ ins Krankenhaus gebracht, woraufhin es zu Lähmungserscheinungen an Händen und Füssen kam. Aufgrund fehlender Krankenversicherung musste er entgegen dem ärztlichen Rat, in der Klinik zu
verbleiben, sich auf eigenen „Wunsch“ entlassen lassen. Die schon angefallenen Kosten durch Radiologie, CT, Wundversorgung etc. belaufen sich schon auf mehrere hundert Dollar.
Da er das Kennzeichen des Wagens erkannt hat, hat er auch eine Anzeige erstattet und möchte sich anwaltlich vertreten lassen. Die Chancen auf Erfolg sind bei der derzeitigen politischen Lage und der Fortsetzung der „Parapolitik“ von Ex-Präsident URIBE durch den neuen Präsidenten SANTOS als sehr gering einzuschätzen.
Schon am 22. Mai 2010 gab es einen ähnlich gelagerten Mordversuch im Zentrum von Bogota. Dieser galt MARCO ROMERO, Aktivist der NGO “CODHES”. Dieser, sowie 80 andere Menschenrechtsaktivisten, Senatoren und NGO´s erhielten im Vorfeld Morddrohungen von den drei paramilitärischen Gruppen “AGUILAS NEGRAS, LOS RASTRAJOS und BLOQUE CAPITAL”.
Diese beiden Übergriffe reihen sich ein in eine Vielzahl von Morden und Bedrohungen.
http://colombiareports.com/colombia-news/news/9854-assassination-attempt-on-colombian-ngo-director.html
Gerade vor und während der gerade abgeschlossenen, von vielen Gesetzwidrigkeiten bestimmten Präsident-schaftswahlen waren Einschüchterungs-versuche jeglicher Couleur an der Tagesordnung und lassen kaum hoffen, dass Kolumbien nach Jahrzehnten der Gewalt, der Vertreibungen sowie der neoliberalen Umstrukturierung seiner ländlichen Regionen zur Ruhe kommt.
Aufgrund der Verletzungen und Folgen des Angriffes kann Marko vorerst nicht mehr arbeiten gehen, außerdem möchte er aus wohl gegebenem Anlass die Wohnung nicht länger bewohnen.
Dies waren nicht die ersten Übergriffe gegen seine Person. Bereits 3-mal musste er in den letzten Jahren aus Kolumbien flüchten. U. a. wurde er von den Medien nach den Ausschreitungen am 1. Mai 2008 als „LEADER OF THE INTERNATIONAL RED BRIGADES (sic!) gebrandmarkt.
Um wenigstens die angefallenen Schulden zu begleichen, bitten wir euch um Spenden!
Spendenkonto:
Rote Hilfe Dresden, Konto: 609760434
BLZ 36010043, Postbank Essen
Stichwort "MARKO ABC BOGOTA"
INFORMIERT EUCH & UNTERSTÜTZT DIE WELTWEITEN SOZIALEN KÄMPFE!
GEGEN LINKE GRABENKÄMPFE, KRIEG UND RASSISMUS!
HOCHACHTUNGSVOLL, EUER
INTERGALAKTISCHES AKTIONSKOMITEE
MIKE&DIETER
NIXSPAM.MIKE&
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
http://www.nodo50.org/anarcol
Geschrieben von: Chris de Barg Montag, den 28. Juni 2010 um 17:11 Uhr
Aus aktuellem Anlass hier mal eine Anregung zu einer Diskussion, die das Sommerloch zu überwinden helfen soll.
Als fussballspielender Punkrocker halte ich seit jeher bei Länderspielen und den grossen Turnieren der deutschen Nationalmannschaft bei. Das stößt in meinem Freundes und Bekanntenkreis nicht selten auf Verwunderung oder Ablehnung oder gar Empörung. Das geht doch nicht, als staatsfeindlicher, linker Punkrocker der doitschen Nationalmannschaft beihalten!
Das ist doch voll Inkonsequent! Glatter Verrat! Solche und ähnliche Vorwürrfe könnte man erheben. Ich sehe das etwas anders! Ich spiele seit meinem 6. Lebensjahr Fussball, zeitweise in der Jugend sogar höherklassig, später, bedingt durch Punkrock, Bier und Drogen nur noch Kreisliga. Aber immerhin. Daher ist es für mich klar, das ich mit der Nationalmannschaft fiebere.
Geschrieben von: Ronja Montag, den 31. Mai 2010 um 13:45 Uhr
Jeder braucht einen Mutigen, der die Wahrheit ausspricht. Außer der Bundesregierung...
Ob Horst Köhler nun wirklich so mutig war, die Wahrheit über die deutschen Interessen in Krisengebieten zu benennen, oder nur einfach nicht richtig vom Teleprompter ablesen konnte, lassen wir mal dahin gestellt.
Jedenfalls ließ er heute Morgen mitteilen, dass er mit sofortiger Wirkung vom Amt des Bundespräsidenten zurück treten wird.
Erzeugt wurden die Wogen in den letzen Tagen von seinen Äußerungen, es sei ein "militärischer Einsatz notwendig (....), um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege".
Die Information, dass damit natürlich Piraten in Somalia gemeint sein und nicht die Vorgänge in Afghanistan, half ihm dann leider genau so wenig, wie den Podcast der Radiosendung mit der unglücklichen Aussage zu zensieren.
Geschrieben von: Ronja & BleckJack Freitag, den 28. Mai 2010 um 14:26 Uhr
Der Künstler, der das Punkcomic "Punkrock Heartland" hervorgebracht hat nennt sich Andi Lirium, ist 29 Jahre alt, kommt aus Hamburg und veröffentlichte hiermit sein erstes Werk. Er war so nett, mir ein paar Interviewfragen zu beantworten. Vielen lieben Dank dafür!!
Punkrockheartland ist deine Abschlussarbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften, in dem es grob um Punx, tote Faschos, Familienprobleme, Musik,
katholische Priester und nicht zu letzt um Liebe und Leidenschaft geht.
Warum strickt sich die ganze Geschichte ausgerechnet um einen schwulen Punk?
Naja, sie ist ein bisschen autobiographisch, und wenn mir schon diese Geschichten so im Einzelnen nicht passiert sind, war ich zumindest ein Punk. Und schwul bin ich immernoch. Es war mein erstes Buch. da ist es leichter sich eine Hauptfigur zu suchen, in die man sich gut einfühlen kann.
Im Vorwort steht ja das alle Figuren und Orte reale Vorbilder haben und das auch die Handlungsstränge auf realen Vorbildern beruhen. Allerdings sei alles überzeichnet und
somit nicht als Referenz für tatsächlich passiertes zu nutzen. Kannst du da nochmal ins Detail gehen? Hat das Comic autobiografische Züge?
Geschrieben von: Philipp Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 10:44 Uhr
Zur letzten Ausgabe der Plastic Bomb steuerte ich einen Artikel zum Thema Punk und (schwuler) Pornografie bei. In der Retrospektive halte ich meinen Artikel für eher misslungen. Das hat im wesentlichen zwei Gründe: Das Buch Porn Studies war in der Bibliothek meiner Uni bereits von jemand anderem geklaut worden und so hatte ich nicht die Möglichkeit, die von mir geplanten Verweise auf die Gender- und Queersoziologie einzubringen (Anspruch Oi!). Zum anderen hat Bruce LaBruce auf meine Fragen per Mail zwar schnell und ausführlich geantwortet, jedoch leider nach Redaktionsschluss weil ich sie zu spät geschickt habe. Bruce wer?
Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 10:20 Uhr
Juhu, es hat sich jemand bei mir gemeldet!
Keith von Autozynik hatte Lust, mir ein paar Fragen zu beantworten. Es geht um seine persönlilche Einschätzung zu Homosexualität innerhalb der Punkszene, im Mainstream und im Alltag. Danke dafür!! Falls ihr Keith irgendwas persönlich fragen wollt findet ihr ihn auch unter diesem Namen hier in der Community!
-Wie findest du Punkands, die eine homoerotische Ausstrahlung an den Tag legen,
bzw homosexualität thematisieren (Limp Wrist, Black Fag, Village People)?
Das Problem das ich hier habe ist dass ich mich nicht zwangsweise über meine Sexualität (die auch sicherlich nicht 100%ig homosexuell, wenn trotzdem sehr hoch, ist) definiere, sondern eher über andere Dinge die mich ausmachen; dazu gehören zum Beispiel bestimmte Einstellungen zur Politik, meine Freizeitinteressen, und selbstverständlich Musik. Jetzt wären natürlich die sogenannten Queercore- Sachen eigentlich genau innerhalb dieses genannten Bereichs, sind aber für mich nicht mehr oder weniger interessant als andere die mit ihr konkurrieren. Für mich selber wäre es zum Beispiel wohl zumindest im Augenblick eher nicht aktuell in einer Queercore Band zu spielen, und wenn ich die Wahl hätte zwischen einem reinen Queercore Abend in einer und einem Abend mit einer Band die mich zufälliger Weise mehr interessiert in einer anderen Location wäre ich nicht an dem Queercore Abend nur weil es eben ein Queercore Abend ist. Black Fag würde ich mir aber schon einmal gerne ansehen, ich denke was die machen ist wirklich schräg und geil.
Geschrieben von: Ronja Montag, den 03. Mai 2010 um 11:46 Uhr
Nachdem unsere Webseite ja am Wochenende leider in Trümmern lag, hoffe ich doch sehr auf die ganze Gay-Punk Sache noch ein paar Reaktionen zu kriegen, bzw euch zum kommentieren anregen zu können.
Die interviewten Jungs lesen hier größtenteils mit, ihr könnt also gern Nachfragen zu den Interviews stellen, vielleicht auch mal ne Frage stellen, die euch schon immer interessiert hat, Anmerkungen und richtig Stellungen da lassen oder einfach eure Freude bekunden, dass hier so ein großartiges Thema angerissen wird.
Sonst kommentiert ihr doch auch immer jeden Mist 
Interview heute mit Helge Morgentau, er ist 26 und wohnt auf einem Wagenplatz im Osten:
Wie lang hat das denn bei dir gedauert, vom Zeitpunkt wo du gemerkt hast, dass du eher auf Typen stehst, bis du angefangen hast, das deiner Umwelt mitzuteilen?Wem hast dus zuerst erzählt und wer weiß bis heute nichts davon?
Geschrieben von: Ronja Freitag, den 30. April 2010 um 14:39 Uhr
Zum Wochenende gibts noch ein ausführlicheres Interview mit TimmÄ, der in der AndersLeben Rubrik nur mit Zitaten in Erscheinung trat.
Er hat auch meine Fragen einfach mal neu sortiert, dafür aber ziemlich tiefe Blicke in sein persönliches Empfinden gewährt!
1. Wie lang hat das denn bei dir gedauert, vom Zeitpunkt wo du gemerkthast, dass du eher auf
Typen stehst, bis du angefangen hast, das deiner Umwelt mitzuteilen?
Wem hast dus zuerst erzählt und wer weiß bis heute nichts davon?
2. Hattest du damals schon was mit Punk zu tun?
Wenn ja, wie haben die Menschen auf dein CommingOut reagiert?
5. Wie ist denn dein persönliches empfinden, wie in der
Punk/Hardcoreszene inzwischen mit dem
Thema verfahren wird?
Ich kann mich an keinen expliziten Zeitpunkt erinnern, an dem mir klar war, dass ich eigentlich mehr dem männlichen Geschlecht zugeneigt bin. Als Kind habe ich schon immer Dinge lieber getan, die für die gesellschaftliche Umwelt in die Rolle eines Mädchens passen. So bin ich lieber Reiten gegangen, als mit den anderen Jungs Fußball zu spielen, habe mit Freundinnen auf der Turnstange geturnt und habe mit den Barbies meiner kleinen Schwester gespielt. Heute lächle ich eher darüber, meine Schwester hat übrigens auch eher die gegensätzlichen Rollenklischees in ihren Aktivitäten und Interessen erfüllt. Sie musste auch irgendwann herausfinden, dass sie eher auf Typen steht.
Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 29. April 2010 um 00:00 Uhr
Und weiter gehts. Hier könnt ihr das vollständige Interview mit Lars lesen.
Vorher erzählt er aber von seinen Eindrücken zu Homosexualität in der Punkszene, Homophobie und vom Suchen und Finden gleich gesinnter.
In einer Randgruppe, der Randgruppe, der Randgruppe?
Wie hoch ist denn hier die Warscheinlichkeit einen passenden Partner zu finden?
Genau..... verdammt gering.
Mal hier, mal da eine Bekanntschaft- das geht. Aber der Wunsch ist es einen Partner zu finden,
der in etwa gleiche Vorstellungen und Einstellungen im Leben hat. Irgendwann aber
verliert sich die Hoffnung in sich selbst und das Unwohlsein breitet sich in einem aus,
der Selbstzweifel beginnt und man resigniert. Ist man denn so alleine auf der Welt ?
Gibt es nur DIE EINE nicht intellektuelle und oberflächliche schwulen Community ?
Eines schönen Tages sollte sich das jedoch ändern...
Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 27. April 2010 um 11:35 Uhr
Es ist so weit, es ist so weit!
Wie versprochen (und 2 Wochen später als geplant) werden hier alle Interviews, die ich zum Thema "Punk und Homosexualität" geführt habe, noch einmal in voller Länge veröffentlicht. Jeder hat von mir die gleichen Fragen bekommen und ich war positiv überrascht, wie viele verschiedene Antworten und Informationen dabei rüber kamen.
Außerdem wird es diese Woche noch Infos zu Gay Edge Liberation und HARM geben, außerdem einen Text von Lars, der ein Interview gegeben hatte und sich nun mit seinem eigenen Statement zurück meldet.
Wenn du etwas zum Thema sagen möchtest benutz die Kommentarleiste, wenn du ein Interview geben willst, einen Text veröffentlichen oder einen perönlichen Beitrag abliefern willst, meld dich bei ronja [@] plastic-bomb.de
Den Anfang macht CJ, er ist 24 Jahre jung und lebt in der Schweiz:
Geschrieben von: Tost Dienstag, den 13. April 2010 um 10:17 Uhr
Das Klex in Greifswald ist in letzter Zeit zu etwas unrühmlicher Aufmerksamkeit gekommen.Eben noch stand das Jugendzentrum in einer per se alternativfeindlichen Umgebung für das Eröffnen von Freiräumen, schon stand im näxten Moment plötzlich die MAEX (Mobile Aufklärung Extremismus) mit dem Vorwurf ein rechtes Konzert veranstaltet zu haben vor der Tür.
Dieses nahm nicht nur die regionale Presse, sondern auch diverse Nachrichtenmagazine zum Anlass eine aus meiner Sicht undifferenzierte und pauschalisierende Abkanzelung des Jugendzentrums zu betreiben.
In der Szene wurden diese Berichterstattungen ohne Beleuchtung der Hintergründe als wahr hingenommen und dort formulierte Vorwürfe wurden ohne Nachfrage bei den Beteiligten lediglich wiedergekäut.
Da ich das Klex seit vielen Jahren als regionalen Veranstaltungsort für subkulturelle Aktivitäten kenne und es mir um einen differenzierten Umgang/ Betrachtung der ganzen Chose geht und dadurch die Berichte das Klex und alle Teams bzw. Veranstaltungen in ein schlechtes Licht gerückt wurden, habe ich einen der dortigen Veranstalter zu den Vorfällen befragt:
Geschrieben von: Ronja Montag, den 22. März 2010 um 11:48 Uhr
So, nun soll es auch in Düsseldorf so weit sein, Frei.Wild kommen uns heimsuchen...
Dass viele Menschen, die in und um Düsseldorf in irgendeiner Form linkspolitisch aktiv sind, von dieser Nachricht nicht begeistert waren, war klar.
Vor einigen Monaten gründete sich in Düsseldorf ein Bündnis mit dem Namen "Keine Bühe für Homophobie, Rassismus und Sexismus", um das in DDorf angekündigte Konzert des Homophoben Dancehall-Musikers "Elephant Man" im "Rheingold Düsseldorf" erfolgreich zu verhindern.
Auch in diesem Fall schreib das Bündnis einen offenen Brief an das "Stahlwerk", dem Laden in dem das Frei.Wild Konzert stattfinden soll. Ihr könnt ihn hier nachlesen!
Ob es nun dazu kommen wird, dass sich ein kommerzieller Laden wie das "Stahlwerk", der sich noch nie politisch positioniert hat und seine Künstler vermutlich nach der solventesten Fangemeinde aussucht, sich noch kurzfristig von der Band und dem Konzert distanzieren wird, bleibt fraglich. Doch zumindest wurde etwas unternommen.
Was denkt ihr dazu? Zeitverschwendung? Völligst falscher Ansatz? Oder ne coole Aktion...?
Geschrieben von: Ronja Donnerstag, den 04. März 2010 um 11:47 Uhr
Schlaues Urteil... Das Tragen des Nazi-Sweatshirts "CONSDAPLE" unter einer halboffenen Jacke ist strafbar - ohne Jacke nicht...
Wie wir alle wissen verstecken sich im Markennamen "CONSDAPLE" die Buchstabenfolge "NSDAP". Geprüft wurde daher vom Landgericht Neuruppin die "Strafbarkeit wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen".
Wer also ein Sweatshirt mit der Aufschrift "CONSDAPLE" trägt, kann sich nach Auffassung des Landgerichts Neuruppin strafbar machen. Bei der Strafbarkeit kommt es allerdings darauf an, und jetzt wird´spannend: WIE das Shirt getragen wird!!
Das Landgericht Neuruppin bestätigte mit seiner Entscheidung allerdings nur ein Urteil des Amtsgerichts Prenzlau- damals trug auf dem Templiner Stadtfest 2009 ein Typ ein Sweatshirt mit der Aufschrift "CONSDAPLE" und dem Reichsadler, so wie wir das auf dem Bild oben sehen könenn, darüber trug er sportlich offen seine Jacke, so dass nur der NSDAP-Teil erkennbar war.
Geschrieben von: Ronja Montag, den 01. März 2010 um 20:44 Uhr
ALLEIN MACHEN SIE UNS EIN...
...unsere Solidarität gegen Totalüberwachung und Repression!
Aufruf zur Solidarität mit den Betroffenen des § 278 in Österreich
Viele von euch haben es sicher mitbekommen, am 21. Mai 2008 stürmten Spezialeinheiten der Polizei gegen ca. 6 Uhr mindestens 23 Wohnungen bzw. Vereinslokale in ganz Österreich.
Viele der BewohnerInnen wurden mit gezogenen Waffen aus dem Schlaf gerissen. Ihnen wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Organisation nach § 278a StGB vorgeworfen. Für 10 AktivistInnen folgte eine U- Haft von bis zu 3,5 Monaten, begleitet von Hungerstreiks einiger gegen die menschenrechtswidrigen Haftbedingungen.
13TierrechtlerInnen wird ab dem 02.3.10 ein Riesen-Prozess gemacht,der gewiss einschüchternde Wirkung auf alle sich herrschaftskritisch politisch engagierenden Menschen haben soll. 120BelastungszeugInnen werden vorgeladen.
Geschrieben von: ronja Montag, den 04. Januar 2010 um 15:37 Uhr
Ab sofort ist der Solidaritätssampler
"RAGE AGAINST THE DEATH MACHINE 28 years of injustice - Free Mumia Now!"
erhältlich. Ihr könnt ihn bei der roten Hilfe
oder bei uns im Mailorder erstehen.
Fast 40 Künstlerinnen und Künstler haben sich zusammengeschlossen,
um so auf dieser CD ihre Solidarität mit Mumia Abu-Jamal zu zeigen. Die CD ist ein non-profit-Projekt, eventuelle Überschüsse gehen an die Soli-Arbeit für Mumia in der BRD.
Die Soli-CD soll ein Beitrag sein, um vielen Menschen den Kampf um Mumias Freiheit und für sein Leben näherzubringen und dazu beitragen, die weltweite Solidaritätsbewegung in ihrem Kampf gegen Rassismus, Klassenjustiz und die Barbarei der Todestrafe zu unterstützen. „Helft uns mit, die Wut rauszuschrein, laut zu sein“ (Albino & Mad Cap)
„Baut die Bewegung auf!“ (Mumia Abu-Jamal)
Geschrieben von: Dienstag, den 01. Dezember 2009 um 17:41 Uhr
Kleines Demo acab
Grundsätzlich..
Vorneweg: Es gibt kein Patentrezept dafür wie eine Demo laufen soll. Genauso wenig wie die tatsächlich Ablauf einer Demo, die Reaktion der Bullen, die Zahl der teilnehmenden Personen etc. im Vorraus exakt abgeschätzt werden können. Jede Demo verläuft anders. Und das ist auch gut so, denn nichts ist uneffektiver als genau vorhersehbarer Protest, der im Keim erstickt werden kann oder einfach wirkungslos verpufft. Dieser Text soll darum nur ein Leitfaden sein, der euch helfen kann, Fehlerquellen im Vorfeld zu vermeiden und euch auf ein paar mögliche Situationen rund um eine Demo vorbereitet. Nicht alles was hier geschildert wird kann auf jede Situation angewandt werden.Daher vermeidet es, starr nach einem vorgegeben Muster zu agieren, sondern behaltet eure Flexibilität, denn Spontanität und Überraschungseffekt sind oft die stärkste Waffe.
Geschrieben von: ronja Donnerstag, den 24. September 2009 um 22:29 Uhr


Ohne viele Worte...ihr wisst, was ihr zu tun habt...
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