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Geschrieben von: Basti Dienstag, den 15. Mai 2012 um 23:08 Uhr

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Geschrieben von: Ronja Dienstag, den 15. Mai 2012 um 15:08 Uhr

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Das Burning Summer Open Air findet auch in diesem Jahr, vom 6. bis zum 8. Juli wieder statt. Austragungsort ist Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern und was uns da genau erwartet erzählt Mitveranstalter Lukasz:

Das Festival findet inzwischen zum 6.mal statt. Habt ihr langsam das Gefühl, etwas mehr Routine zu kriegen oder warten jedes Jahr neue Herausforderungen und Neuerungen auf euch?

Auf jeden Fall nimmt man aus den vergangenen Jahren seine Erfahrungen und auch Routine mit, aber da wir in jedem Jahr frische und andere Ideen haben, ergeben sich auch so immer neue Herausforderungen. Sicher gibt es auch Bereiche oder Abschnitte in der Vorbereitung und  Durchführung bei denen wir schon eine starke Routine entwickelt haben. Zum Glück haben machen aber immer neue Menschen mit, die alle verschiedene Ideen, Auffassungen und Charakterzüge haben, so dass es jedes Jahr aufs Neue spannend bleibt.  Wir wollen uns ja auch nicht festfahren, sondern weiterentwickeln.

Ihr macht das ja nicht professionell, müsst euch aber sicher trotzdem an alle Gesetzte halten, z.B. was Jugendschutz, große Menschenansammlungen u.s.w. angeht. Habt ihr da eine Rechtsberatung oder müsst ihr euch alles selbst anlesen?

Dieser Teil ist für uns als Veranstalter und auch Jugendverein  wichtig. Zum einen haben wir aus den letzten 8 Jahren Projekterfahrungen uns vieles selber und durch andere angeeignet. Und zum anderen stehen uns auch heute noch Personen zur Seite, die sich beruflich mit solchen Themen auseinander setzen. Dieser Background ist für uns sehr hilfreich, denn wir lesen selten das BGB als Nachtlektüre. :)

 
 

Geschrieben von: Ronja Montag, den 14. Mai 2012 um 08:48 Uhr

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Kim von Vegan Wonderland müsste mittlerweile vielen ein Begriff sein. Seit vielen Jahren kocht sie sich durch sämtliche Festivals und Voküs und seit einiger Zeit auch durch Hochzeitscaterings und andere Großveranstaltungen. Außerdem betreibt sie mit der Vegan Wonderlang Crew einen veganen Supermarkt, ein Cafe und natürlich den Onlineshop.

Kim war in den letzten Monaten in vielen Medien präsent, darunter nicht nur Szenemagazine, sondern auch Mainstreammedien wie Tageszeitungen, Regionalsender und sogar in einigen Beiträgen bei den Privaten, zB in der Sendung Galileo.

Nun hat Kim der Bildzeitung Ruhrgebiet ein Interview gegeben, was bei Facebook eine riesige Diskussionswelle los trat. Viele Menschen dort waren der Meinung, dass dies ein sinnvoller Schritt war, um Veganismus bei den "normalen Menschen" bekannter und sympatischer zu machen, Andere hingegen übten scharfe Kritik an Kim, da die Bildzeitung ja nicht nur innerhalb der Punkszene als Hetzblatt bezeichnet wird, mit dem man am Besten überhaupt nicht redet.

Auch innerhalb der Plastic Bomb Redaktion gab es Diskussionen, schließlich ist Kim seit vielen Jahren mit uns befreundet und kocht 2012 nicht zum ersten mal auf der Plastic Bomb Party. Die ganze Diskussion ist jetzt ungefähr 3 Wochen alt und mit diesem Abstand bat ich Kim, hier einige Interviewfragen zu beantworten, wozu sie auch gerne bereit war, um ihre Meinung zum Thema "Interview in der Bild Zeitung" nochmal etwas ausführlicherzu sagen. Vielen Dank dafür! Das Bild-Interiview könnt ihr übrigens HIER nachlesen. Und hier gehts weiter mit unseren Fragen:

 
 

Geschrieben von: Ronja Freitag, den 04. Mai 2012 um 12:03 Uhr

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Der Sommer ist endlich da und ihr habt noch nichts anzuziehen? Wir sind wie immer für euch da und geben euch auch noch 5,- Euro Rabatt.

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Geschrieben von: Micha Freitag, den 11. Mai 2012 um 13:44 Uhr

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Das RIOT IN MY HEART ist ein Antifa-Festival in Mecklenburg-Vorpommern. Einige aktive, idealistische Menschen haben sich zusammen geschlossen. Bereits vor 4-8 Wochen sicherten wir den Veranstaltern zu ihr Festival zu unterstützen und es publik zu machen. Das die Interviewantworten nun so super kurz vor dem Festival kommen, welches an diesem Wochenende stattfindet, ist natürlich etwas schade. Aber das Festival und das Engagement der Veranstalter verdienen so oder so eine Erwähnung.

 

Warum versteht sich das RIOT IN MY HEART Festival ausdrücklich als Antifa-Festival?

Hallo erst mal und vielen Dank dafür, dass wir unser kleines Festival hier vorstellen dürfen. Nun zu deiner Frage. Also wir haben in M-V bereits eine Reihe von sehr guten und sehr netten Zecken Festivals. Mitunter richtige Geheimtipps, wenn ich da z.B. an die KUT-Sommerschlacht in Gadebusch denke. Nettes kleines Open Air Festival. Aber dann auch bekanntere Dinger wie die Fusion oder das Punk Picnic in Neubrandenburg. Nun ist es auch so, dass wir bereits seit ca. zwei Jahren Antifa-Konzerte in und um Rostock veranstalten. Und wir würden sagen, dass die Erfahrung es gezeigt hat: Es gibt ein Bedarf nach einem solchen Festival. Also hatten wir uns überlegt, dass solch eine regelmäßige Veranstaltung auch in Rostock cool kommen würde. In erster Linie wollen wir somit natürlich weiter die antifaschistische Bewegung in MV stärkten.(dazu mehr in Antwort 2). Es gibt Einem,denke ich sehr viel Kraft, wenn die Leute sehen, dass dort Bands von überall her kommen und Einem auch in seinem ,,Handeln“ bestärken und supporten. Es ist natürlich nicht so dass wir die Leute nach ihrem ,,Antifa Mitgliedsausweis“ fragen, sondern uns geht es eher darum, dass wir schon im vorn herein klare Mindeststandards für uns und das Festival setzen und somit gewissen vermeintlichen BesucherInnen vorbeugen! Irgendwelche Frei.wild Fans (die auch hier an alternativen Subkulturen teilweise angesagt ist) können in ihrer Stammkneipe bleiben und sich über die verbohrten Linksfaschisten auskotzen. So hat dann auch wieder jeder Etwas davon;)!

 
 

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